Sonntag, 18 Dhu al-Qi'dah 1440 | 21/07/2019
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Wilaya Bangladesch

H.  28 Safar 1440 No: 1440/05
M.  Dienstag, 06 November 2018

 Presseverlautbarung

Eine Wahlkundgebung zu veranstalten und diese als Dankbarkeitsversammlung zu bezeichnen ist ein Täuschungsversuch, der von einem unterdrückerischen Regenten wie Hasina Wajed zu erwarten war

O ihr Wissenden (ʿulamāʾ), die ihr die Menschen anführt! Wie könnt ihr Hasina gegenüber Dankbarkeit zeigen, wo sie doch unsere ʿulamāʾ getötet hat!?

Am Sonntag, dem 04.11.2018 fand eine von der Regierung unterstützte Kundgebung in der Suhrawary Udyan Gedenkstätte in Dhaka statt. Durch diese Kundgebung sollte die Dankbarkeit der Teilnehmenden über die Anerkennung des höchsten „Qawmi Madrasa“-Abschlusses zum Ausdruck gebracht werden. Dieser Abschluss ist nun einem Master in den Islamwissenschaften und der arabischen Sprache gleichwertig. Hasina Wajed nutzt diese Gelegenheit zum Zweck ihrer Wahlpolitik. Durch eine solche Kundgebung kann sie die Wissenden (ʿulamāʾ) auf ihre Seite ziehen und den gewöhnlichen Bürgern zugleich zeigen, dass die von den Leuten des Wissens unterstützt wird. Um dies zu bewerkstelligen war Hasina Wajed bereit, die Interessen der Öffentlichkeit zu übergehen und die Prüfungen für das Junior Schook Certificate (JSC) und das Junior Dakhil Certificate (JDC) spontan zu verschieben. Diese Entscheidung betraf 2,67 Millionen Schüler. Es erfordert keine besonderen Fähigkeiten um zu erkennen, dass Hasina Wajed die Anerkennung des „Qawmi Madrasa“-Abschlusses nutzt, um in der öffentlichen Wahrnehmung nicht länger als „Mörderin der ʿulamāʾ“ zu gelten und infolgedessen von den ʿulamāʾ unterstützt zu werden. Mitnichten möchte sie damit ihrer Verantwortung gegenüber den Wissenden (ʿulamāʾ) gerecht werden. Konsequenterweise nutzt Hasina Wajed diese Gelegenheit aus und veranstaltet eine Wahlkundgebung, die sie als Dankbarkeitsversammlung („Shokrana Mahfil“) bezeichnet. Dies ist ein Täuschungsversuch, der von einem unterdrückerischen Herrscher wie Hasina Wajed zu erwarten war.

Die sogenannte Demokratie zeichnet sich dadurch aus, dass derartige Täuschungs- und Ausbeutungsversuche vor den Wahlen häufiger auftreten. Die Awami-Liga und die BNP (Nationalistische Partei Bangladesch) wettstreiten, indem sie den Menschen falsche Versprechungen machen und die islamischen Gefühle der Leute ausnutzen. Ihre Wahlkampagnen beginnen entweder mit der ʿumra, der ḥaǧǧ oder damit, dass sie die Gräber der Sufisten besuchen. Sobald ihr Ziel erreicht ist und sie die Macht erlangt haben, brechen sie all ihre Versprechen und unterstützen den kreuzfahrerischen und ungläubigen Imperialisten in seinem brutalen Krieg gegen den Islam. Nicht nur die ʿulamāʾ haben darunter zu leiden, sondern die gesamte Bevölkerung.

O ihr Wissenden, die ihr die Muslime anführt! Wem gegenüber drückt ihr eure Dankbarkeit aus? Habt ihr etwa die brutalen Vorkommnisse von Shapla Chattar vergessen, als ein Blutbad an euren Geschwistern angerichtet wurde!? Die Anerkennung dieses Abschlusses ist ein Recht, dessen euch diese säkularen Regenten jahrzehntelang beraubt haben. Sie sollten euch um Vergebung dafür bitten, statt dass ihr eure Dankbarkeit ihnen gegenüber zum Ausdruck bringt! Ihr solltet euch versammeln und die gerechte Strafe für den Mord an euren Geschwistern fordern, statt euch diesen Verbrechern gegenüber dankbar zu zeigen! Weshalb glaubt ihr, dass ihr den Schutz der beiden säkularen Parteien, der Awami-Liga und der BNP benötigen würdet? Seht ihr denn nicht, wie sie bei jeder Wahl erneut versuchen, von euch in euren Bittgebeten eingeschlossen zu werden und eure Unterstützung zu erhalten, nur um euch zu vergessen, sobald sie an die Macht kommen? Lasst euch nicht von der Awami-Liga und der BNP ausnutzen, damit sie an die Macht kommen können! Verkauft euren īmān nicht für einen vermeintlichen Nutzen im Diesseits und hört nicht auf, eurer Pflicht, stets die Wahrheit zu sprechen, nachzukommen!

﴿إِنَّ الَّذِينَ يَشْتَرُونَ بِعَهْدِ اللَّهِ وَأَيْمَانِهِمْ ثَمَنًا قَلِيلًا أُولَئِكَ لَا خَلَاقَ لَهُمْ فِي الْآخِرَةِ وَلَا يُكَلِّمُهُمُ اللَّهُ وَلَا يَنْظُرُ إِلَيْهِمْ يَوْمَ الْقِيَامَةِ وَلَا يُزَكِّيهِمْ وَلَهُمْ عَذَابٌ أَلِيمٌ

Diejenigen, die ihren Bund mit Allah und ihre Eide für einen geringen Preis verkaufen, haben am Jenseits keinen Anteil. Und Allah wird am Tag der Auferstehung weder zu ihnen sprechen noch sie anschauen noch sie läutern. Für sie wird es schmerzhafte Strafe geben. (3:77)

O ihr aufrichtigen und hochangesehenen ʿulamāʾ! Das Volk wünscht sich nicht nur Hasina Wajed, sondern die säkulare Demokratie als Ganzes loszuwerden. Eure Aufgabe als Erben der Propheten besteht deshalb darin, das Volk zur Wiedererrichtung des Kalifats aufzurufen. Dieses System hat Allah (t) für die Menschheit bestimmt! Ihr solltet wissen, dass das Kalifat der säkularen Bildungspolitik ein Ende setzen wird. Diese Politik ist schuld daran, dass unter den Menschen Zwiespalt in Hinblick auf die Lehrpläne, Zeugnisse und Arbeitsplätze herrscht. Das Kalifat wird eine einzigartige Bildungspolitik umsetzen, die auf dem islamischen Überzeugungsfundament (ʿaqīda) basiert. Infolgedessen werden die Menschen nicht mehr darauf warten müssen, dass das Parlament ein Gesetz zur Anerkennung bestimmter Zertifikate und Abschlüsse erlässt. Was die Grundbedürfnisse der Menschen anlangt, wozu auch Bildung und Arbeit zählen, so werden die Menschen nicht länger darum kämpfen müssen. Dies, weil der Islam den Kalifen dazu verpflichtet, die Erfüllung der Grundbedürfnisse der Menschen sicherzustellen. Ferner wird Hasina Wajed für ihre Verbrechen an euch und den Mord an euren Geschwistern zur Rechenschaft gezogen und bestraft werden. So zögert nicht und eilt zum politischen Kampf und der intellektuellen Auseinandersetzung hin, sodass Hasina Wajed und ihresgleichen ihres Amtes enthoben und das sogenannte demokratische System mitsamt seinen Wurzeln entfernt werden kann. Unterstützt uns bei dieser Tätigkeit, damit das rechtgeleitete Kalifat unter der Führung von Hizb-ut-Tahrir wiedererrichtet wird. Lasst euch nicht aus Angst vor dem Unterdrücker oder einer möglichen Gefängnisstrafe davon abhalten, die Wahrheit zu sprechen und euch auf Seiten der Wahrheit zu positionieren! Erinnert euch stets daran, dass der Gesandte Allahs (s) sprach:

«أَلاَ لاَ يَمْنَعَنَّ أَحَدَكُمْ هَيْبَةُ النَّاسِ أَنْ يَقُولَ بِحَقٍ إِذَا رَآهُ أَوْ شَهِدَهُ، فَإِنَّهُ لاَ يُقَرِّبُ مِنْ أَجَلٍ وَلاَ يُبَاعِدُ مِنْ رِزْقٍ أَنْ يَقُولَ بِحَقٍّ أَوْ يُذَكِّرَ بِعَظِيمٍ»

„Lasst die Furcht vor den Leuten euch nicht davon abhalten, die Wahrheit zu sprechen, wenn ihr sie seht; die Wahrheit zu sprechen und das Rechte zu tun wird weder das Ende eurer Lebensfrist (aǧal) vorverlegen, noch den Erwerb eures Lebensunterhalts (rizq) abwenden.“ (Aḥmad, Ibn Ḥibbān, Ibn Māǧa)

Medienbüro von Hizb-ut-Tahrir / wilāya Bangladesch

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