Mittwoch, 03 Rajab 1441 | 26/02/2020
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بسم الله الرحمن الرحيم

Im Namen Allahs des Erbarmungsvollen des Barmherzigen

Ihr Muslime! Besser gesagt, ihr Armeen der Muslime!
Wir rufen euch zum Kampf auf!

Euer Feind Trump hat seine Zähne gefletscht,
so mögen eure Schwerter ihm diese zertrümmern!

Diese Nacht, bei einem Treffen zwischen Trump und Netanjahu in Washington, hat Trump seinen ganzen Hass auf die Muslime und Palästinas Jerusalem ausgeschüttet, und zwar unter dem Beifall Netanjahus, der Anhänger und Gefolgsleute.

Trump behauptete, dass er einen Deal vorbereitet habe, der für Juden und Palästinenser gerecht und fair sei. Als ob er sagen würde: Den Juden gehört ganz Palästina, und dem Volk Palästinas gehört Palästina bis auf alles: So soll ganz Jerusalem den Juden gehören, ebenso die Siedlungen, Nablus und Umgebung sowie das Jordantal mit seinen Anschlussgebieten. Palästinenser und Juden sollen dann über den Rest verhandeln - als ob ein Rest noch übrig wäre! Trump behauptete auch, dass dies nach 70 Jahren eine Chance für die Palästinenser sei und ihnen ermögliche, einen Staat in Palästina zu erhalten! Er ergänzte, dass er zu Beginn seiner Amtszeit in Saudi-Arabien mit 55 Herrschern aus den islamischen Ländern zusammengetroffen sei und sie sich mit ihm verständigt hätten. Sodann versprach er den Palästinensern nach der Durchführung seines Deals eine finanzielle Unterstützung von 50 Milliarden Dollar! Danach kam ihm über die Zunge, dass das Kalifat tot sei - möge Allah ihm dafür seine Zunge nehmen!

Trump hat für seinen Deal einen regelrechten Redefestival veranstaltet. Kranke Aussagen sind ihm über die Lippen gekommen, wodurch er noch zionistischer und usurpierender hinsichtlich Palästinas wirkte als die Zionisten selbst. Denn ohne den Verrat der Herrscher in den Ländern der Muslime, ihren Verrat an ihrem Glauben, ihrer Umma und ihren Ländern, hätte Trump es niemals gewagt, so etwas auszusprechen. Er führt sich auf, als ob ihm Palästina von Rechts wegen gehöre und er es nach Belieben verteilen könne. Aber die Herrscher in den Ländern der Muslime sind taub, stumm und blind, sie hüllen sich in Schweigen und begreifen nicht. Manche von ihnen haben diesem unheilvollen Festakt sogar beigewohnt. Trump ist sich auch sicher, dass sie ihm nicht widersprechen werden. Vielleicht freuen sie sich sogar... Und so übertritt er in seiner Verfehlung alle Grenzen! Denn er bemisst die Dinge analog zur Unterwürfigkeit, die er seitens dieser Herrscher wahrnimmt - als ob die Welt an ihren wackeligen Sesseln enden würde und sie ihm für ewig erhalten blieben, seine Herrlichkeit preisend! Demgemäß würde Palästina samt Jerusalem dem Wink seines Fingers unterworfen bleiben. Für beides kreiert er mit seinem häretischen Geschwätz einen Deal oder wedelt mit seinen Dollars einen Handel herbei! Doch werden diese Herrscher von den Muslimen viel zu geringgeschätzt, als dass sie bleiben könnten, wie sie sind. So werden die Tage wechselweise von Sieg und Niederlage geprägt. Trump weiß vielleicht, dass Jerusalem über Jahre hinweg von den Kreuzfahrern entweiht wurde, ehe Ṣalāḥ ad-Dīn es von ihnen reinigte. Und mit der Erlaubnis Allahs wird es den Muslimen weder an einem noch an mehreren Ṣalāḥ ad-Dīns fehlen. So werden sie mit ihrer eigenen Hände Kraft die Frohbotschaft des Gesandten Allahs (s) von der Zerstörung des Zionistengebildes und der Flucht seiner Unterstützer erfüllen. Diese werden zurück in ihre Kernstätte fliehen - wenn ihnen dann eine Kernstätte noch geblieben ist.

Was nun das Kalifat anlangt, von dem Trump behauptet, dass es tot sei, so macht er sich selbst etwas vor. Denn zweifellos weiß er, dass es nicht das Kalifat ist, dessen Frohbotschaft der Gesandte Allahs (s) verkündet hat. So wird das Kalifat mit der Erlaubnis Allahs durch die Kraft von Männerhänden entstehen. Und genauso wie sich die Frohbotschaft des Gesandten über die Eröffnung Konstantinopels durch die Hände Muḥammad al-Fātiḥs und seiner Soldaten erfüllt hat, wird sich auch die Frohbotschaft des Gesandten (s) über die Bekämpfung der Juden durch die Hände der Soldaten des Islam erfüllen. Im Ṣaḥīḥ von Muslim wird von Abū Huraira berichtet, dass der Gesandte Allahs (s) sprach:

«لَا تَقُومُ السَّاعَةُ حَتَّى يُقَاتِلَ الْمُسْلِمُونَ الْيَهُودَ فَيَقْتُلُهم الْمُسْلِمُونَ»

Die Stunde der Auferstehung wird nicht anbrechen, ehe die Muslime die Juden bekämpfen werden. Und die Muslime werden sie töten. Auf diese Weise wird ihr Usurpationsgebilde in Palästina beseitigt, das gesegnete Land von ihrem Unrat befreit und in die Stätte des Islam zurückgeführt. Denn die islamische Umma ist eine lebendige Umma, die sich nicht auf ewig dem Unrecht beugen wird. Wenn Trump nun meint und Netanjahu und alle Anhänger ihm dabei folgen, dass dies nicht geschehen kann, die heutigen Herrscher der Muslime bleiben werden und das Kalifat nicht zurückkehren wird, so sagen wir ihnen eines: Solltet ihr das wirklich glauben, dann wird euch euer Glaube mit Allahs Erlaubnis ins Verderben stürzen!

﴿وَذَلِكُمْ ظَنُّكُمُ الَّذِي ظَنَنْتُمْ بِرَبِّكُمْ أَرْدَاكُمْ فَأَصْبَحْتُمْ مِنَ الْخَاسِرِينَ﴾

Und dieser euer Glaube, den ihr von eurem Herrn hattet, stürzte euch ins Verderben; sodass ihr nun zu den Verlierern gehört. (41:23) Und vielleicht wird Trump - noch bevor seine Amtszeit erlischt - den Kalifen des Islam und der Muslime sehen können. Dann werden ihn nämlich die Soldaten der Muslime in Angst und Schrecken versetzen, noch bevor er mit ihnen in eine Auseinandersetzung gerät.

﴿وَلَتَعْلَمُنَّ نَبَأَهُ بَعْدَ حِينٍ﴾

Und gewiss werdet ihr die Kunde dessen nach einer Zeit erfahren. (38:88)

Ihr Muslime! Ihr Armeen der Muslime! Trump hat seine Zähne gefletscht und einen verbrecherischen Deal zusammengestellt, um das Zionistengebilde zu unterstützen und diesem zu ermöglichen, ganz Palästina zu verschlingen... Als Antwort auf dieses Verbrechen muss man Trump die Zähne brechen, indem man das Zionistengebilde beseitigt, das nicht mehr als eine entstellte Fratze darstellt, und ganz Palästina in die Stätte des Islam zurückführt. Die Antwort auf Trumps Deal kann also nicht über die heutigen Herrscher erfolgen. Auch darf sich die Antwort auf Trumps Deal nicht auf den Widerstand im Westjordanland und im Gazastreifen beschränken - egal wie groß dieser sein mag. Und die Aussage, dass Palästina die alleinige Angelegenheit der Palästinenser sei und niemanden sonst etwas angehe, führt zur Aufgabe Palästinas durch die Hand seines eigenen Volkes. Islamrechtlich ist es vielmehr die Angelegenheit aller Araber und aller Muslime. Auch kann die Antwort nicht das Skandieren von Slogans sein - egal wie flammend sie ausfallen. Denn die Muslimen sind den Hochruf gewohnt, wenn er beim Ausrücken der Soldaten zum ğihād ertönt. Dann kann der Hochruf erfolgen, um die Soldaten anzuspornen und zu loben. All diese Antworten werden das Zionistengebilde nicht beseitigen, daher können sie nicht die Antwort sein, die dem Verbrechen endgültig die Seile kappt. Die Antwort muss vielmehr durch Staaten erfolgen, die ihre Armeen in Gang setzen, um das Zionistengebilde mit den Wurzeln auszureißen. So haben die Juden Palästina usurpiert und dort ihren Staat errichtet. Und die Herrscher in den Ländern der Muslime haben ihnen dabei durch Verschwörung und Verrat geholfen. Folglich kann ein solcher Staat nur durch einen Staat beseitigt werden, der eine Armee in Gang setzt, die diesen Staat besiegt und mit den Wurzeln ausreißt. Die Antwort muss also eine der beiden folgenden sein oder beide zusammen:

Erstens: Sofort mit der ernsthaften, tatkräftigen Arbeit zu beginnen, um das islamische Leben durch die Errichtung des Kalifats wiederaufzunehmen. Sodann wird das Kalifat die Armee der Muslime in Gang setzen, um die Zionisten zu bekämpfen, ihr Staatsgebilde zu beseitigen und ganz Palästina in die Stätte des Islam zurückzuführen.

Zweitens: In unserer derzeitigen Situation, wo kein Kalifat vorhanden ist: Der Kampf gegen die Ungläubigen, insbesondere gegen jene, die unsere Länder besetzt halten, ist nicht an die Existenz eines Kalifats gebunden. Vielmehr stellt der Kampf gegen die Ungläubigen eine Pflicht dar, ungeachtet dessen, ob der muslimische Herrscher ein Kalif ist oder jemand, der nicht nach dem Islam regiert. Somit ist es für die Armeen der Muslime verpflichtend, sich in Bewegung zu setzen, um die Zionisten zu bekämpfen, ihr Staatsgebilde, das nicht mehr als eine entstellte Fratze verkörpert, zu beseitigen und Palästina in die Stätte des Islam zurückzuführen. Ist der Herrscher bereit, die Armee in Gang zu setzen, so ist es lobenswert. Versucht er jedoch, die Armee am Kampf zu hindern, und tritt er ihr beidseitig entgegen, so soll sich in der Armee ein Ṣalāḥ ad-Dīn befinden, der diesen Herrscher mit Füßen tritt und mit der Armee loszieht, um das gesegnete Land vom Unrat der Zionisten zu reinigen, wie es Ṣalāḥ ad-Dīn früher schon vom Unrat der Kreuzfahrer gereinigt hat.

Das ist die Antwort, die erfolgen muss. Wer also über Trumps Deal erzürnt ist, dagegen revoltieren möchte oder ihn Ablehnung gegenüber dem Zionistengebilde erfüllt, er ihr Staatsgebilde beseitigen und Palästina in die Stätte des Islam zurückführen will, dann ist das der klare Weg dorthin. Durch steten, ehrlichen und aufrichtigen Einsatz, im Vertrauen auf Allah, den Mächtigen und Gewaltigen, hat er an diesem Wege festzuhalten. Denn es gilt:

﴿لِمِثْلِ هَذَا فَلْيَعْمَلِ الْعَامِلُونَ﴾

Für eben dies sollen die Tätigen tätig werden. (37:61)

Abschließend sei gesagt: Hizb-ut-Tahrir hat euch dargelegt, wie die Antwort auf Trumps Deal lauten muss. Ein Deal, der mit Allahs Erlaubnis scheitern wird. Daher ruft die Partei die Muslime und die Armeen der Muslime zu Folgendem auf:

Die Muslime rufen wir dazu auf, das oben Erwähnte ernst zu nehmen! Arbeitet mit uns mit Kraft und Einsatz, ehrlich und aufrichtig, um die Verheißung Allahs von der Nachfolge auf Erden zu verwirklichen:

﴿وَعَدَ اللَّهُ الَّذِينَ آمَنُوا مِنْكُمْ وَعَمِلُوا الصَّالِحَاتِ لَيَسْتَخْلِفَنَّهُمْ فِي الْأَرْضِ﴾

Verheißen hat Allah denen, die von euch glauben und gute Werke tun, dass Er sie gewiss zu Nachfolgern auf Erden machen wird. (24:55), und um die Frohbotschaft des Gesandten Allahs (s) vom Rechtgeleiteten Kalifat zu erfüllen, das nach der Tyrannenherrschaft, in der wir uns heute befinden, zurückkehren wird. Aḥmad berichtet in seinem „Musnad“ von Ḥuḏaifa (r), dass der Gesandte Allahs (s) sprach:

«ثُمَّ تَكُونُ مُلْكاً جَبْرِيَّةً فَتَكُونُ مَا شَاءَ اللَّهُ أَنْ تَكُونَ ثُمَّ يَرْفَعُهَا إِذَا شَاءَ أَنْ يَرْفَعَهَا ثُمَّ تَكُونُ خِلَافَةً عَلَى مِنْهَاجِ النُّبُوَّةِ»

Sodann folgt eine Tyrannenherrschaft. Sie wird weilen, solange Allah sie weilen lässt, dann wird Er sie aufheben, wenn Er sie aufheben will. Danach folgt ein Kalifat gemäß dem Plan des Prophetentums.

Und die Armeen der Muslime rufen wir dazu auf, das oben Gesagte an ihre Speerspitzen zu heften! Wir fordern euch auf, uns zu unterstützen, um die säkularen Regime in den Ländern der Muslime zu beseitigen und das Rechtgeleitete Kalifat nach dem Plane des Prophetentums zu errichten, damit ihr den Muslimen ihre Macht und Würde zurückgebt und ihre Länder bewahrt. Auf diese Weise könnt ihr das Vorgehen der anṣār zu einer neuen Wirklichkeit machen. Denn sie unterstützten Allah und Seinen Gesandten, worauf Allah sie in Seinen Versen hochpries. Und die Engel begleiteten das Begräbnis ihres Oberhaupts Saʿd ibn Muʿāḏ (r), als dieser zu seinem Herrn gerufen wurde. At-Tirmiḏī berichtet in geschlossener Kette von Anas ibn Mālik, dass der Gesandte Allahs (s) über das Begräbnis von Saʿd ibn Muʿāḏ sagte:

«إِنَّ الْمَلَائِكَةَ كَانَتْ تَحْمِلُهُ»

Wahrlich, die Engel haben ihn getragen. Wie trefflich sind die anṣār, die Unterstützer, und diejenigen, die ihren Weg beschreiten! Fürwahr, Allah ist zufrieden mit ihnen und hat sie zufrieden gestellt!

﴿هَذَا بَلَاغٌ لِلنَّاسِ وَلِيُنْذَرُوا بِهِ وَلِيَعْلَمُوا أَنَّمَا هُوَ إِلَهٌ وَاحِدٌ وَلِيَذَّكَّرَ أُولُو الْأَلْبَابِ﴾

Dies ist eine Verkündung an die Menschen, damit sie dadurch gewarnt werden und damit sie wissen, dass nur Er der Einzige Gott ist, und damit diejenigen bedenken, die Verstand besitzen. (14:52)

4. Ğumādā aṯ-Ṯāniya 1441 n. H.
29. Januar 2020 n. Chr.
Hizb-ut-Tahrir
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