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Konzeptionen von Hizb-ut-Tahrir

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Konzeptionen von Hizb-ut-Tahrir

بسم الله الرحمن الرحيم

 

 

Veröffentlicht am:

1. Auflage

1373 n. H. - 1953 n. Chr.

6. Auflage

1421 n. H. – 2001 n. Chr.

(autorisierte Auflage)

 

6 KHT

 
Ausschnitte aus dem Buch:

Konzeptionen von Hizb-ut-Tahrir

Seit dem 12. Jahrhundert nach der Hidschra (dem 18. Jahrhundert n. Chr.) fällt die islamische Welt rapide von dem ihr gebührenden Niveau ab und stürzt in erschreckender Weise in die Schlucht des absoluten Niedergangs. Obwohl zahlreiche Versuche eines Aufstiegs bzw. eines Aufhaltens des Niedergangs unternommen wurden, war kein einziger davon von Erfolg gekrönt. Die islamische Welt bewegt sich weiterhin zwischen Chaos und Degeneration und hat unter den Folgen des Rückschritts und der Unruhe auch heute noch zu leiden.

Die Ursache für diesen Niedergang ist einzig und allein im äußerst schlechten Islamverständnis zu suchen, das die muslimischen Geister befallen hat. Dies ist wiederum auf die Trennung des arabischen Potentials vom islamischen Potential zurückzuführen, nachdem die arabische Sprache seit dem 7. Jahrhundert nach der Hidschra für das Verstehen des Islam und dessen Praktizierung nicht mehr herangezogen wurde. Solange das arabische Potential mit dem islamischen nicht verschmolzen wird, indem man die arabische Sprache - die arabische Sprache ist die Sprache des Islam – zu einem Kernbestandteil des Islam erhebt, solange wird auch der Niedergang den Muslimen weiterhin anhaften. Es war nämlich das sprachliche Potential, das das Potential des Islam emporhob und mit ihm verschmolz, so dass der Islam ohne das Potential der arabischen Sprache nicht vollständig ausgeübt werden kann. So kann der Idschtihad ohne die arabische Sprache nicht ausgeführt werden. In einer anderen Sprache wäre der Idschtihad undenkbar, da die arabische Sprache eine fundamentale Bedingung für ihn darstellt. Der Idschtihad ist jedoch für die islamische Umma notwendig, da sie sich sonst nicht weiterentwickeln kann.

Die Ursache für das Scheitern sämtlicher Versuche, einen geistigen Aufstieg Nahda bei den Muslimen hervorzurufen, lässt sich auf drei Punkte bringen:

1. mangelndes Verständnis für die islamische Idee Fikra seitens derjenigen, die den Versuch zur Nahda unternahmen

2. Unklarheit über die Methode Tariqa, die Idee des Islam richtig umzusetzen

3. Idee und Methode des Islam konnten nicht fest und unlösbar miteinander verknüpft werden

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