Sonntag, 19 Dhu al-Hijjah 1441 | 09/08/2020
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Media Office
Zentrales Medienbüro von Hizb-ut-Tahrir

H.  15 Dhu al-Qi'dah 1441 No: 1441 AH / 028
M.  Montag, 06 Juli 2020

Presseverlautbarung

Die Frauenabteilung im Zentralen Medienbüro von Hizb ut Tahrir startet eine Kampagne zum 25. Jahrestag des Massakers von Srebrenica: „25 Jahre später: Lehren aus Srebrenica“

Am 11. Juli 1995 stürmten serbische Kräfte die Stadt Srebrenica in Bosnien, in der zehntausende Muslime aus dem Nordosten Bosniens Zuflucht vor den Angriffen der serbischen Armee gefunden hatten. Die Stadt war zuvor von den UN zur „Schutzzone“ erklärt worden und stand unter dem Schutz der UN. In den darauf folgenden Tagen ermordeten die Serben kaltblütig 8.000 Männer und Jungen. Das Massaker gilt als das schlimmste Verbrechen auf europäischem Boden seit dem Zweiten Weltkrieg. Zudem wurden als Teil dieser brutalen Genozid-Kampagne gegen Muslime in und um die Republik Serbien 25.000 bis 30.000 muslimische Frauen, Kinder und ältere Menschen aus der Stadt abtransportiert. Die UN hatten den Muslimen in Srebrenica Schutz versprochen, doch dieser Schutz ist nie eingetroffen. Die westlichen Staaten hatten versprochen sie durch die NATO vor serbischen Angriffen zu schützen. Doch auch dieser Schutz blieb aus. Tatsächlich versagte die UN nicht nur darin die Belagerung der Stadt und das darauf folgende Massaker zu verhindern, sondern entwaffnete die bosnischen Kämpfer in der Stadt, und überließ sie somit wehrlos dem Feind. Auch die Stadt Potočari, eine weitere UN-Schutzzone, in die Tausende Muslime aus Srebrenica vor den nahenden serbischen Truppen geflohen waren, war einer Terrorkampagne durch die serbischen Kräfte ausgesetzt. Hunderte Muslime wurden ermordet, Kindern und Babys der Hals aufgeschlitzt und unzählige muslimische Frauen und Mädchen vergewaltigt. Die UN Truppen, die Zeugen dieser Gräueltaten wurden, unternahmen nichts um sie zu verhindern.

25 Jahre nach dem brutalen Massaker von Srebrenica, den schlimmsten Verbrechen begangen von tausenden von serbischen Soldaten, warten die Familien der Opfer immer noch auf Gerechtigkeit. Es besteht keine Hoffnung mehr auf Gerechtigkeit. Das Massaker von Srebrenica war nur eine der vielen Gräueltaten, die von den serbischen Kräften gegen die bosnischen Muslime im Bosnienkrieg verübt wurden, während muslimische und nicht-muslimische Regierungen überall auf der Welt nur zusahen. In diesen drei Jahren Bosnienkrieg, von 1992 bis 1995, erfuhren hunderte Städte und Dörfer in Bosnien und der Republik Serbien eine ethnische Säuberung unter der serbischen Regierung Slobodan Milosevics, die ihre nationalistische Vision von einem Großserbien, einem ethnisch reinen Serbien, entlang der Drina anstrebte. Systematisch wurden Häuser zerstört, tausende von Muslimen, einschließlich Frauen, Kinder und ältere Menschen interniert, gefoltert und kaltblütig abgeschlachtet. 100.000 Menschen wurden ermordet, 2,2 Millionen vertrieben, und 50.000 muslimische Frauen und Mädchen von den serbischen Kräften vergewaltigt und viele geschwängert. Tausende bosnische Muslime wurden in serbischen Konzentrationslagern interniert, wo sie verhungerten, gefoltert und ermordet wurden.

In den Jahren nach dem Massaker von Srebrenica versprach die Welt: "Nie wieder!" Und Lehren sollten aus diesem dunklen Fleck im modernen Zeitalter gezogen werden. Doch heute sehen wir, wie die Morde und Verbrechen des Bosnienkriegs und dem Sreberenica-Genozid in anderen Teilen der Welt gegen Muslime wiederholt werden. Teilweise übersteigt der Grad der Verbrechen sogar Srebrenica. Heute sind wir Zeugen der anhaltenden Untätigkeit und sogar Mittäterschaft der UN, und auch westlicher und muslimischer Regierungen an zahllosen Verbrechen gegen Muslime in Syrien, Myanmar, Kaschmir, Palästina, Jemen, Ostturkestan und Indien...

Im Gedenken an den 25. Jahrestag des Massakers von Srebrenica startet die Frauenabteilung im Zentralen Medienbüro von Hizb ut Tahrir eine Kampagne unter dem Titel „25 Jahre später: Lehren aus Srebrenica“, um aufzuzeigen, welche Lehren aus dieser menschlichen Tragödie gezogen werden sollten, und wie diese Kette von Genoziden gegen unsere Ummah unterbrochen werden kann, damit die Geschichte sich nicht stetig wiederholt. Die Kampagne soll zeigen, dass das Gedenken an die brutalen Ereignisse der Vergangenheit dazu dienen sollte eine sichere und gerechte Zukunft für die Muslime und unsere muslimischen Länder zu gestalten. Tatsächlich sagte der Prophet (saw): «لاَ يُلْدَغُ الْمُؤْمِنُ مِنْ جُحْرٍ وَاحِدٍ مَرَّتَيْنِ»„Der Gläubige soll nicht vom selben Loch zweimal gestochen werden!“

Folgen Sie der Kampagne auf:

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Dr. Nazreen Nawaz

Leiterin der Frauenabteilung im Zentralen Medienbüro von Hizb ut Tahrir

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