Media Office
Libyen
| H. 28 Rajab 1447 | No: 1447/16 |
| M. Samstag, 17 Januar 2026 |
Presseverlautbarung
(Übersetzt)
Anlässlich des 105. Jahrestages der Zerstörung des Kalifats veranstaltete Hizb ut-Tahrir in der wilāya Libanon ihre jährliche politische Konferenz unter dem Titel: „Normalisierung und Kapitulation – oder Allahs Verheißung und der Staat des Islam?“An der Konferenz nahmen Redner aus dem Libanon, aus Syrien, der Türkei und aus Gaza teil.
Die Konferenz fand vor dem Hintergrund der anhaltenden amerikanischen Eskalationspolitik in der Region sowie des Normalisierungsprozesses statt, den die Vereinigten Staaten den muslimischen Ländern aufzuzwingen versuchen.
In ihrer Abschlusserklärung betonte die Konferenz, dass der sogenannte amerikanische Nahostplan keine bloße, situationsbedingte Reaktion auf bestehende Krisen darstellt, sondern vielmehr ein umfassendes strategisches Hegemonialprojekt. Dieses zielt darauf ab, das zionistische Gebilde dauerhaft zu verankern, die Einheit der islamischen Umma zu verhindern und eine politische wie wirtschaftliche Abhängigkeit aufrechtzuerhalten, indem lokale Werkzeuge und abhängige Regime eingesetzt werden.
Die Konferenz unterstrich ferner, dass die von den Vereinigten Staaten geförderten Prozesse, die unter Schlagworten wie „Frieden“, „Reform“ und „Stabilität“ firmieren, weder zu einer tatsächlichen Befreiung noch zur Wiedererlangung realer Souveränität führen. Vielmehr bewegten sie sich strikt innerhalb des von den USA gesetzten Rahmens und verliehen dem Hegemonialprojekt zusätzliche politische Legitimität.
Zugleich bekräftigte die Konferenz, dass das Kalifat nach dem Plan des Prophetentums die umfassende politische Alternative darstellt, die geeignet ist, den Projekten der Normalisierung und der Kapitulation entgegenzutreten. Es wird als ein kohärentes Regierungssystem verstanden, das aus der Glaubensüberzeugung der Umma hervorgeht und sich auf deren Bewusstsein und eigene Kraft stützt – nicht auf partielle Lösungsansätze oder aufgezwungene Kompromisse.
Abschließend betonte Hizb-ut-Tahrir in der wilāya Libanon, dass die Region Bilād aš-Šām, insbesondere Palästina, Libanon und Syrien, das Zentrum des Konflikts mit dem amerikanischen Projekt bildet und dass das Bewusstsein für das einheitliche Ziel und die Zusammenhänge eine grundlegende Voraussetzung für jede Form echten Wandels ist. Partei wiederholte ihren Aufruf an die Umma sowie an die Träger von Macht und Stärke, mit Ernst auf die Errichtung einer Herrschaft, mit dem, was Allah offenbart hat hinzuarbeiten – zur Verwirklichung der Verheißung Allahs und zur Unterstützung Seines dīn.
(وَاذْكُرُوا إِذْ أَنْتُمْ قَلِيلٌ مُسْتَضْعَفُونَ فِي الْأَرْضِ تَخَافُونَ أَنْ يَتَخَطَّفَكُمُ النَّاسُ فَآوَاكُمْ وَأَيَّدَكُمْ بِنَصْرِهِ وَرَزَقَكُمْ مِنَ الطَّيِّبَاتِ لَعَلَّكُمْ تَشْكُرُونَ)
Und gedenkt der Zeit, da ihr wenige wart und im Land als schwach galtet; ihr fürchtetet, dass die Menschen euch hinwegraffen könnten. Da gewährte Er euch Zuflucht, stärkte euch mit Seinem Beistand und versorgte euch mit guten Dingen – auf dass ihr dankbar seid. (8:26)
Medienbüro von Hizb-ut-Tahrir / wilāya Libanon
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