Sonntag, 27 Muharram 1448 | 12/07/2026
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Wilaya Syrien

H.  14 Muharram 1448 No: 1448/04
M.  Montag, 29 Juni 2026

 

Presseverlautbarung

Die Aggression des zionistischen Gebildes, insbesondere in Süd-Syrien, bestätigt die Unausweichlichkeit der Konfrontation und die Pflicht, sich darauf vorzubereiten!

(Übersetzt)

Das westliche Umland von Daraa und Süd-Syrien erlebten in der Nacht auf den 29.06 eine schwere Boden- und Lufteskalation durch das zionistische Gebilde. Militärische Verbände rückten, unterstützt von Fahrzeugen und gepanzerten Truppentransportern, auf die Dörfer Jamlah, Abidin und Tal al-Maghar im Jarmuk-Becken vor. Dieses Eindringen wurde von Artilleriebeschuss, schwerem Maschinengewehrfeuer und dem Abfeuern von Leuchtraketen rund um das Dorf Abidin begleitet. Dies löste in der Bevölkerung weitreichende Panik aus und zwang unzählige Bewohner zur Flucht aus ihren Häusern. Dieser eklatante Bodenangriff fiel mit der Erklärung der Besatzungsarmee zusammen, sie habe nahe der Stadt Hader bewaffnete Männer getötet, deren Leichen zurückgehalten sowie Hubschrauberangriffe und Mörserbeschuss durchgeführt. Begleitet wurden diese Handlungen von provokanten Äußerungen des Verteidigungsministers des Gebildes, Israel Katz. Dieser verkündete die Errichtung einer Sicherheitszone auf syrischem Territorium auf unbestimmte Zeit. Hinzu kamen Drohungen des Ministers für Diaspora-Angelegenheiten, Amichai Chikli, der ankündigte, früher oder später einen Krieg vom Zaun zu brechen.

  • Diese Dreistigkeit und Eskalation des zionistischen Gebildes hätten niemals stattgefunden, wenn es sich nicht vor jeglicher abschreckenden Reaktion sicher gefühlt hätte.

  • Die Ereignisse in Abidin beweisen einmal mehr, dass wir es mit Akteuren zu tun haben, die weder Abkommen noch Verträge respektieren. Es sind kriminelle Mörder, die gegenüber den Gläubigen weder irgendeine Form der Bande noch Verpflichtungen wahren. Nichts wird sie abschrecken, außer einer echten Konfrontation und einer entschiedenen Antwort.

  • Die Erklärung des syrischen Außenministeriums spricht von der Untergrabung der Stabilität und beruft sich auf die internationale Legitimität – ebenjene Legitimität, die das zionistische Gebilde überhaupt erst anerkennt, dessen Taten rechtfertigt und es beschützt. Zudem fordert sie die Einhaltung des Truppenentflechtungsabkommens von 1974, das vom damaligen US-Außenminister Henry Kissinger ausgehandelt wurde. Dabei wird völlig verkannt, dass man einer derartigen Arroganz nicht mit bloßen Verurteilungen, Protestresolutionen oder eiligen Beschwerden vor internationalen Gremien begegnen kann. Was stattdessen zwingend erforderlich ist, ist eine reale und durchgreifende Konfrontation auf allen Ebenen.

  • Der Volkswiderstand, der kürzlich im Dorf Abidin im Jarmuk-Becken (Hauran) zu beobachten war, belegt erneut: Die Kinder dieser Umma – ob jung oder alt – lehnen jegliche Form der Normalisierung mit dem zionistischen Gebilde ab. Sie sind bereit, ihm selbst mit ihren begrenzten Mitteln die Stirn zu bieten. Die Kinder von Abidin haben bewiesen, dass das prophetische Banner, mit Allahs Erlaubnis, weiterhin hochgehalten wird und dass die Kinder dieser Umma ihrem Bund treu bleiben, bis die Verheißung Allahs, des Allmächtigen, in Erfüllung geht.

Das in Panik geratene zionistische Gebilde versteht ausschließlich die Sprache der Gewalt, und wir bewegen uns auf eine unausweichliche und entscheidende Konfrontation mit ihm zu. Die islamische Pflicht gebietet es uns, uns auf diese Auseinandersetzung vorzubereiten. Wir müssen die Mentalität der Kapitulation ablegen und die Mentalität der umfassenden Konfrontation wiederbeleben. Es gilt, den Geist des Dschihad auf dem Wege Allahs unter den Söhnen der Umma zu verbreiten und die Palästinafrage wieder in ihr wahres Licht zu rücken: Sie ist nämlich die Schicksalsfrage aller Muslime und nicht bloß ein nationales Problem. Diese künstlichen Grenzen und nationalistischen Parolen müssen verschwinden, denn sie sind das Machwerk unserer Feinde und ein Teil ihrer Intrigen.

Die Armeen in den gesamten islamischen Ländern müssen das wahre Wesen ihrer Rolle erkennen. Sie existieren nicht, um Herrscher oder Anführer zu beschützen. Ihre Aufgabe ist es vielmehr, die heiligen Stätten zu verteidigen, die Länder zu befreien und die Botschaft des Islam hinauszutragen.

Dementsprechend ist es ihre Pflicht, auszurücken, um die zionistischen Usurpatoren restlos zu beseitigen. Sie müssen sich erheben, um unserem Volk in Gaza und in ganz Palästina, unserem Volk in Syrien – sei es im Dorf Abidin oder in den anderen Städten, die unter den Verbrechen des zionistischen Gebildes gelitten haben – sowie auch den Menschen in allen anderen islamischen Ländern beizustehen.

  • Die unausweichliche, kommende Konfrontation mit dem zionistischen Gebilde verlangt von jedem in dieser Umma, sich darauf vorzubereiten. Sollten die Herrscher oder die Armeen versagen oder ihre Pflicht vernachlässigen, so obliegt es der Umma, ihnen das Rechte zu gebieten, das Verwerfliche zu verbieten und die Säumigen zur Rechenschaft zu ziehen. Nur so können wir für die große Auseinandersetzung mit dem zionistischen Gebilde vollständig gerüstet sein, auf dass uns der Sieg zuteilwird. Genau so, wie es uns Allah, der Allmächtige, verheißen hat und wie es uns Sein Gesandter (s) in folgender Frohbotschaft verkündete:

«لَا تَقُومُ السَّاعَةُ حَتَّى يُقَاتِلَ الْمُسْلِمُونَ الْيَهُودَ فَيَقْتُلُهُمْ الْمُسْلِمُونَ، حَتَّى يَخْتَبِئَ الْيَهُودِيُّ مِنْ وَرَاءِ الْحَجَرِ وَالشَّجَرِ، فَيَقُولُ الْحَجَرُ أَوْ الشَّجَرُ: يَا مُسْلِمُ يَا عَبْدَ اللَّهِ، هَذَا يَهُودِيٌّ خَلْفِي فَتَعَالَ فَاقْتُلْهُ، إِلَّا الْغَرْقَدَ فَإِنَّهُ مِنْ شَجَرِ الْيَهُودِ»

„Die Stunde wird nicht eintreten, bis die Muslime gegen die Juden kämpfen; und die Muslime werden sie töten, bis sich der Jude hinter einem Stein oder einem Baum versteckt, und der Stein oder der Baum wird sagen: ‚O Muslim, o Diener Allahs! Hier ist ein Jude hinter mir, so komm und töte ihn‘ – mit Ausnahme des Gharqad-Baumes, denn er ist einer der Bäume der Juden.“ (Sahih Muslim)

Sicherheit und Ehre werden Aš-Šām weder durch eine internationale Machtbalance noch durch westliche Versprechungen zuteil. Sie werden einzig und allein dadurch errungen, dass dem Aggressor die Hand abgeschlagen, er vollständig entwurzelt und das Blut, die Ehre und die heiligen Stätten der Muslime gerächt werden – und zwar im Anschluss an die Errichtung der Herrschaft mit dem, was Allah herabgesandt hat, im Schatten des rechtgeleiteten Kalifats gemäß dem Plan des Prophetentums.

(قَاتِلُوهُمْ يُعَذِّبْهُمُ اللَّهُ بِأَيْدِيكُمْ وَيُخْزِهِمْ وَيَنصُرْكُمْ عَلَيْهِمْ وَيَشْفِ صُدُورَ قَوْمٍ مُّؤْمِنِينَ)

Kämpft gegen sie! Allah wird sie durch eure Hände bestrafen, sie in Schande stürzen, euch den Sieg über sie verleihen und die Brüste eines gläubigen Volkes heilen. (9:14)

Medienbüro von Hizb-ut-Tahrir / wilāya Syrien

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