Freitag, 26 Dhu al-Hijjah 1447 | 12/06/2026
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Media Office
Zentrales Medienbüro von Hizb-ut-Tahrir

H.  14 Dhu al-Hijjah 1447 No: 1447AH/086
M.  Sonntag, 31 Mai 2026

 

Presseverlautbarung

An die muslimische Ummah und ihre Heere:
Wenn ihr euch nicht für Allah und Seine Angelegenheiten erzürnt, was soll dann euern Zorn erregen und euch zum Handeln bewegen?!

(Übersetzung)

Am Mittwoch, dem 27. Mai 2026, verbreiteten Medien und soziale Netzwerke Aufnahmen, die zeigen, wie Kräfte der jüdischen Besatzungsmacht eine junge Palästinenserin am Bab Hutta, einem der Tore der gesegneten Al-Aqsa-Moschee, brutal angriffen, ihr gewaltsam das Kopftuch entrissen und sie anschließend festnahmen. Dieser Vorfall ereignet sich inmitten einer Eskalation von Verstößen und verschärften Sicherheitsmaßnahmen der Besatzungskräfte an den Eingängen zur Altstadt von Al-Quds und den Toren der Al-Aqsa-Moschee anlässlich von Eid al‑Adha. Es wurden Kontrollpunkte errichtet, die Ausweise von Passanten streng kontrolliert und einer großen Anzahl von Menschen der Zugang zur Moschee verwehrt.

Das Herz schmerzt vor Kummer und das Auge weint Blut statt Tränen über ein solch abscheuliches Verbrechen und einen solch brutalen Angriff auf eine freie Frau unter den freien Frauen von Al-Quds. Was den brennenden Schmerz noch verstärkt, ist, dass ihr nur wenige Meter vom Masra entfernt – dem Ort der Nachtreise unseres Propheten (saw) – das Kopftuch heruntergerissen und ihre Ehrbarkeit entblößt wurde. Dies geschah durch die Hände derer, auf denen Allahs Zorn liegt und für die Er Demütigung und Elend bestimmt hat. Noch schlimmer ist, dass dies nicht das erste Mal ist, dass die freien Frauen des Gesegneten Landes vor den Toren der Al-Aqsa-Moschee, auf deren Höfen und in der Altstadt von Al-Quds angegriffen wurden. Diese kriminelle Entität ist zu weit gegangen und hat ihre Verbrechen und Verstöße gegen die Bevölkerung des Gesegneten Landes im Allgemeinen und dessen freie Frauen im Besonderen nach der Operation „Al-Aqsa-Flut“ verschärft. Sie hat zudem ihren Siedlermobs vollen Schutz und Rückendeckung gewährt, damit diese solche Verbrechen begehen können.

„Bei so etwas schmilzt das Herz vor Kummer... wenn noch ein Funke Islam oder Glauben im Herzen vorhanden ist.“

O ihr Muslime: Dieses schmerzliche Ereignis fand an einem gesegneten Tag eines heiligen Monats statt. Einem Tag, an dem Pilger ihre Rituale vollziehen. Einem Tag, den Allah für die Muslime zu einem Tag der Freude und des Glücks gemacht hat. Doch die Bewohner des gesegneten Landes und seine freien Frauen kennen an diesem Tag weder Freude noch Glück. Ihr Blut wird im Westjordanland, im Gazastreifen und in Al-Quds vergossen; ihre Häuser werden zerstört; ihr Land wird beschlagnahmt; und ihre Bäume werden entwurzelt, damit an ihrer Stelle Siedlungen errichtet werden können. Ihre Gefangenen sind verloren, denn sie sind Folter, Verbrechen, Verletzungen der Ehre sowie dem Entzug von Nahrung und medizinischer Versorgung ausgesetzt. Und diejenigen, die es verlassen, sind wie Neugeborene. Unterdrückung und Strangulierung werden ihnen auferlegt, um sie aus ihren Häusern zu vertreiben. Das Masra, das Allah mit der Heiligen Moschee verbunden hat, in der die Pilger in diesen Tagen ihre Rituale vollziehen, wird judaisiert, und es wird versucht, eine zeitliche und räumliche Aufteilung darin zu erzwingen. In der Tat werden Pläne zu seiner Zerstörung und zum Bau des vermeintlichen Tempels auf seinen Ruinen offen verkündet. Horden von Siedlern entweihen es morgens und abends, indem sie ihre Gebete und talmudischen Rituale in seinen Innenhöfen abhalten und dort ihre Flaggen hissen.

Wie könnt ihr das Leben genießen, während die Menschen in diesem gesegneten Land leiden?! Wie könnt ihr das Leben genießen, während die freien Frauen gedemütigt, angegriffen und ihrer Ehrbarkeit beraubt werden, während sie um Hilfe rufen und niemand ihre Schreie erhört?! Was ist los mit euch?! Habt ihr dieses weltliche Leben etwa liebgewonnen und es euch darin bequem gemacht?!

O ihr Menschen der Macht und des Schutzes, o ihr Armeen der Muslime: Die Situation hat einen kritischen Punkt erreicht, und dieses geächtete Gebilde hat seine Verbrechen maßlos übertrieben. Keiner von euch kann eine Entschuldigung vorbringen – weder vor Allah noch vor Seinen Dienern. Bleibt ihr nach all dieser Brutalität und Grausamkeit, vor der weder Menschen noch Bäume noch Steine verschont geblieben sind, immer noch unterwürfig?! Wenn ihr nicht aus Zorn für Allah und das, was heilig ist, aufsteht, wofür wollt ihr dann zornig werden und handeln?! Gibt es unter euch nicht einen, der den Islam und die Muslime verteidigt und wie die Aus und Chazradsch sein wird, die den Gesandten Allahs (saw) unterstützten und ihm in Zeiten wie diesen den Kriegstreueeid schwuren?! O Herr, gewähre uns Helfer wie die Helfer des Gesandten Allahs (saw), durch die der Din gestärkt wird, die Schreie der Hilfesuchenden erhört werden und durch die sich die frohe Botschaft Deines Propheten (saw) durch die Errichtung des zweiten Rechtgeleiteten Kalifats, gemäß der Methode des Prophetentums, erfüllt.

Frauenabteilung
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