Mittwoch, 10 Rabi' al-thani 1442 | 25/11/2020
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بسم الله الرحمن الرحيم

Im Namen Allahs des Erbarmungsvollen des Barmherzigen

Zeitung al-Raya

Der Standpunkt Hizb-ut-Tahrirs zu Palästina im Rahmen seiner Konferenz „Distanzierung vom Hochverrat“ repräsentiert den Standpunkt der Muslime

von Rula Ibrahim – Bilad al-Sham

Am Samstag, den 2. Safar 1442 n. H./19. September 2020 n. Chr., fand eine große Online-Konferenz statt, die vom zentralen Medienbüro von Hizb-ut-Tahrir in Kooperation mit dem Kanal al-Waqia über den Hochverrat der Emirate und Bahrain veranstaltet wurde. Die Konferenz trug den Titel „Distanzierung vom Hochverrat“. Die Ankündigung der Konferenz traf jene, die Allah und Seinem Gesandten (s) zuwiderhandeln, wie ein Blitz. Schon mit Beginn der Konferenz blockierte Facebook die Seite des zentralen Medienbüros für die Öffentlichkeit. Denn noch vor Konferenz-Beginn hatte diese Veranstaltung, dank Allahs, für Aufhebens gesorgt und die Regierungssessel der Regenten wackeln lassen. Sie hat sie und die Herren über sie , die die Arbeit dieser großartigen Partei genauestens observieren, um in Erfahrung zu bringen, wie weit es mit dem Stimmungsbarometer und dem Bewusstsein der Umma gekommen ist, ins Wanken gebracht. Für die Herzen der Gläubigen hingegen waren es verheißungsvolle Signale und erfreuliche Vorboten, zu hören, welchen Standpunkt die Partei zum Verrat der Normalisierung vertritt.

Diese große Konferenz hatte zwei Besonderheiten:

Erstens: Medial

Die Partei hat ernste, aufrichtige und schlagkräftige Redebeiträge zu der Distanzierung von dem Hochverrat zu der Palästinafrage gehabt, ohne in Allah den Tadel eines Tadelnden zu fürchten. Die Worte der Wahrheit sind die Waffen der Partei, Waffen, die schärfer sind als ein Schwert, das den Unterdrückern bzw. Ungerechten entgegengehalten wird.

Zweitens: Teilnehmer aus aller Welt.

Die Konferenz versammelte Araber und Nichtaraber mit unterschiedlichsten Sprachen und Hautfarben. Doch bezeugten sie mit einer Zunge die Wahrheit, nämlich, dass der gesegnete Boden Eigentum der ganzen islamischen Umma ist und nicht der alleinige Anspruch der Palästinenser oder der Araber. Es ist in einer Aya in dem Buch Allahs niedergelegt, welche niemals abgetreten oder veräußert werden könnte.

Das Prägnanteste, was in dieser Konferenz gesagt wurde:

Erster Redebeitrag von Dr. Musab Abu Arqub: Palästina wird durch die muslimischen Armeen befreit.

Dort sagte er: „Alle Vereinbarungen und Abkommen ebenso wie die Normalisierung liegen unter den Füßen der islamischen Umma und haben keinerlei Bedeutung. Die Normalisierung der Beziehungen zwischen dem Zionistenstaat und den Regimen hat keinerlei Gewicht. Es ist, als würde man einen Friedensvertrag mit sich selbst schließen. Das ist dem Judenstaat ebenso wie den Verrätern bewusst. Es ist, als wenn sie ihren eigenen Herren und deren Stellvertretern die Hand geben würde. Die Umma hat nichts mit ihnen gemein.“

Zweiter Redebeitrag von Ahmad al-Qasas aus dem Libanon – Das Scheitern des Westens darin, die Muslime vom Zionistenstaat zu überzeugen

Er sagte: „Im 20. Jahrhundert nahm der Westen an, die islamische Umma bezwungen und ihr den tödlichen Hieb verpasst zu haben, sodass sie niemals wieder zum Leben erwachen würde. Doch es überraschte ihn, dass der Islam zum hauptsächlichen, ja zum einzigen Motor dieser Umma in der Konfrontation mit der Besatzung und mit der kulturellen und intellektuellen Invasion und in der Konfrontation mit den Verschwörungen, die um die Umma lauerten, wurde.

Der dritte Redebeitrag von Dr. Ahmad Hassuna aus Jordanien

Er sagte: „Das Leid, durch das die islamische Umma geht, ist ein unvermeidliches Resultat dessen, dass die Länder Herrschern überlassen wurden, die nicht nach dem Richten, was Allah herabgesandt hat. Zweifellos führt das Vernachlässigen der islamischen Gesetze zur Strafe Allahs und zur Drangsal im Leben. Und das ist in der Umma sichtbar.

(يَا أَيُّهَا الَّذِينَ آمَنُوا إِن تَنصُرُوا اللَّهَ يَنصُرْكُمْ وَيُثَبِّتْ أَقْدَامَكُمْ)

O, die ihr glaubt, wenn ihr Allahs Sache helft, hilft Er euch und festigt eure Füße. (47:7)

Vierter Redebeitrag von Nasir Rida aus dem Sudan – Hütet euch davor, ihr Bewohner Sudans, den Tribut für die Normalisierung der Beziehungen (zum Judenstaat) zu zahlen

Er sagte: „Das Khartoum der drei „Neins“, das im September 1969 gestartet war, ist dasselbe Khartoum von September 2020, welches stets jede Art der Beziehung mit dem Zionistenstaat abgelehnt hat, außer die der Waffen und des Kampfes. Die jungen Menschen aus den Reihen der Umma im Sudan haben sich nach der Verteilung der Flugblätter, in denen dieser Verrat und diese entwürdigenden Abkommen, die die Regenten der Emirate und Bahrains unterzeichnet haben, verurteilt werden, die Partei (Hizb-ut-Tahrir) kontaktiert, um ihre Namen registrieren zu lassen. Sie wollen sich den Armeen anschließen, die den Zionistenstaat beseitigen wollen. So sind sie, die Bewohner des Sudan.“

Fünfter Redebeitrag von Said Fadl aus Ägypten – Die Bedeutung Ägyptens für die Palästina-Angelegenheit.

Er sagte: „Dieses Gebilde ist ein vergifteter Dolch im Rücken der Umma und ein Stachel in ihrem Hals. Entweder sie spuckt ihn aus oder sie verendet daran. Doch die Umma ist nicht bereit, zugrundezugehen. Sie wird dieses Gebilde definitiv ausspucken. Nur das rechtgeleitete Kalifat nach dem Plane der Prophetenschaft wird dieses Konstrukt eliminieren. Die Zeit dafür ist gekommen. Bald werden wir es (das Kalifat) proklamieren und die Armeen der Umma mobilisieren, an deren Spitze die Armee Ägyptens, damit ganz Palästina befreit wird und das Kalifat in Jerusalem einziehen kann und diese Stadt das Herz der Stätte des Kalifats wird.“

Sechster Redebeitrag von Abdullah Imamoglu aus der Türkei – Palästina ist keine arabische Angelegenheit, sondern eine Angelegenheit des Islam

Er sagte: „Wir bezeugen vor Allah, dass wir zu diesem Spiel des Verrats nicht schweigen werden. Ihr Muslime, die eure Herzen für al-Quds schlagen. Ihr wisst, dass die Jerusalem-Frage nicht neu ist. Die al-Aqsa-Moschee befindet sich seit siebzig Jahren unter der Besatzung. Und ihr wisst, dass das Palästina-Problem kein Problem des palästinensischen Volkes und kein Problem der Araber allein ist, sondern, es ist eine islamische Angelegenheit. Es ist der Boden des isra´ und mi´raj. Das ist klar im Buch Allahs festgehalten. Es ist die erste Gebetsrichtung der Muslime und ein Vermächtnis des Gesandten Allahs (s). Ihr Muslime! Kann es möglich sein, dass die Regenten der Türkei, die die Ersten waren, die den Zionistenstaat anerkannt haben und dann behaupteten, ihn im Nahen Osten zu brauchen und jede Gelegenheit nutzen, ein herzliches Verhältnis zu ihm zu pflegen, hingehen und Palästina verteidigen?!“

Siebter Redebeitrag von Shaikh Yousef Makharza aus Palästina – Die Biografie der Herrscher des Übels

Er sagte: „Bei Allah, Dem Gewaltigen, neben Dem es keinen Anderen gibt, die muslimischen Regenten vertreten nur eine einzige Position. Sie sind alle Verfechter der Normalisierung und sie alle lieben die Juden. Sie behaupten, loyal zu sein. Doch bei Allah, das sind sie nicht, sondern, sie sind lediglich Handlanger. Sie spielen der Umma eine Rolle vor und behaupten, ihre Normalisierung sei nicht wie die der anderen. Doch das, was sie fabrizieren geht weit über die Normalisierung hinaus. Denn sie pflegen ganz normale Beziehungen zu den Juden.“

Der achte Redebeitrag von Usama al-Thuwaini aus Kuwait – Die Ablehnung des Judenstaates ist die Ablehnung der Faktoren seiner Entstehung und seiner Bewahrung

Er sagte: „Dies ist ein Aufruf an alle, die Palästina lieben und an alle, die Palästina befreit unter dem Dach der Muslime und der Regentschaft des Islam sehen möchten. Es ist ein Aufruf an jeden, der die Normalisierung der Beziehungen zum Zionistenstaat ablehnt und das auf konstruktive, effiziente und ununterbrochene Weise, an jeden der die Resolutionen der Vereinten Nationen und die Zusammenarbeit mit den Großmächten des Kufr, an ihrer Spitze die USA, ablehnt.

Neunter Redebeitrag der Schwester Umm Abdallah aus dem Libanon – Die Zurückweisung des Hochverrats, begangen am Boden des masra seitens der ehrenwerten Frauen.

Sie sagte: „Die Regenten der islamischen Länder haben nach und nach gänzlich und inhaltlich das „Nein“ in ein „Ja“ umgewandelt. Die Angelegenheit wurde von einem Projekt einer palästinensischen Autonomiebehörde bzw. einem palästinensischen säkularistisch-demokratischen Kleinstaat so weit dezimiert, dass die Verfechter (eines solchen Kleinstaates) auf der untersten und niedrigsten Stufe der Leiter landeten. Wir hören nun kein „Nein“ mehr, außer ein „Nein“ zum Kopftuch, ein „Nein“ zur qiwama, „Nein“ zum Fanatismus, „Nein“ zum Terrorismus, „Nein“ zum Patriarchat, „Nein“ zur Autorität des Vaters über der Tochter und was wir noch an weiteren CEDAW-Vorgaben hören, mit denen das islamische Beziehungssystem der Geschlechter in Palästina aus den Angeln gehoben werden soll.“

Der zehnte Redebeitrag von Shaikh Issam Amira aus Paläsitana – Die Bewohner Palästinas halten an der Treuhand fest.

Er sagte: „Ihr Muslime! Palästina ist nicht das Eigentum dieser Regenten des Verrats. Jerusalem ist nicht ihr Jerusalem. Die Aqsa-Moschee ist nicht ihre Aqsa-Moschee. Sie haben keinerlei Bindung zur Umma. Sie sind kein Teil der Umma. Und die Umma ist kein Teil von ihnen. Sie werden nicht zu denen gehören, denen Allah die Ehre zuteil werden lassen wird, Jerusalem zu befreien. Sie werden nicht die Ehre haben, mit denen zu sein, die Allah lobpreisen werden und zu den Befreiern gehören. Die Verfechter der Normalisierung sollen verschwinden!“

Der elfte Redebeitrag von Mundhir Abdallah aus Dänemark

Er sagte: „Der ungläubige Westen versucht, diese Ordnung, die er auf den Leichen der Umma errichtet hat, wiederherzustellen. Der Nationalstaat hat sich enttarnt und die Völker begehren gegen ihn auf. Die Throne der Tyrannen brechen zusammen und die sündhaften Gewaltherrscher wanken. So kam der Westen mit seinen Armeen und seiner Tyrannei, um den Zusammenbruch seiner Ordnung zu aufzuhalten.“

Der zwölfte Redebeitrag von Ahmad bin Hussein aus Tunesien – Ein Sieg durch die junge Generation

Er sagte an die Regenten gerichtet: „Sie sollen zuerst kollektiv aus der Organisation der Vereinten Nationen austreten, die den Judenstaat anerkannt hat und behauptet, den Frieden zu lieben. Als zweites sollen sie alle Resolutionen, die von ihr verabschiedet wurden, außer Kraft setzen. Drittens sollen sie alle Parteien und Vereinigungen auflösen, die sich mit diesem Gebilde solidarisieren. Viertens sollen sie die Grenzen für ungültig erklären. Fünftens sollen sie die Streitkräfte und Offiziere in ihren Armeen mobilisieren. Erst dann kann die Umma über ihre Angelegenheit befinden und entscheiden, ob sie ihnen verzeiht oder nicht. Nur dann würde das Kalifat die harte Strafe gegen sie abmildern und ihnen einen Punkt in deren schwarzer Liste gutschreiben.“

Der letzte Redebeitrag vom Direktor des zentralen Medienbüros von Hizb-ut-Tahrir, Salah ud-Din Adada, – Die Botschaft von Hizb-ut-Tahrir, die in diesem bitteren Standpunkt steckt

Er ging auf die Erklärung von Hizb-ut-Tahrir ein, mit der diese Partei eine Botschaft an die islamische Umma richtete. Diese hatte den Titel Heute unterschreiben die Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain mit dem Judenstaat ein Abkommen des Hochverrats an Palästina, dem Ort der Nacht- und Himmelsreise des Gesandten (s), ohne dabei Allah, Seinen Gesandten und die Gläubigen zu fürchten!“.

Wir bitten Allah, dass der Standpunkt von Hizb-ut-Tahrir bezüglich der Palästina-Frage und der brisanten regionalen und internationalen Angelegenheiten eine Unerstützung für die Söhne und Töchter dieser Umma sein möge, weil diese Partei das Problem und deren Ursache sowie die Lösung und deren Umsetzung kennt.

Quelle: Zeitung al-Raya/Ausgabe 306/30.09.2020

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