Samstag, 26 Dhu al-Qi'dah 1443 | 25/06/2022
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Wilaya Pakistan

H.  23 Sha'aban 1443 No: 49/1443
M.  Samstag, 26 März 2022

Presseverlautbarung

Das Gute zu gebieten und das Schlechte zu verbieten ist eine bedeutsame Pflicht, der wir nur dann zur Genüge nachkommen können, wenn das Kalifat wiedererrichtet und die Scharia vollständig wieder implementiert wird!

Imran Khan hat für den 27. März, einen Tag vor der Abstimmung über das Misstrauensvotum, eine Großkundgebung in Islamabad angekündigt. Das Thema der Kundgebung lautet: „Das Gute gebieten“. In einer in den sozialen Medien veröffentlichten Videobotschaft sagte Khan: „Wir sind gegen die Verbrechen, die gegen die Demokratie und die (pakistanische) Nation begangen werden, wenn nämlich das Gewissen der öffentlichen Vertreter mit geplündertem Geld gekauft wird. (…)“ und „(…) Ich möchte, dass die ganze Nation sich mir am 27. März anschließt, um eine klare Botschaft zu senden – dass wir nicht die Bösen sind. Wir sind dagegen!“ Natürlich ist das Gebieten des Guten und das Verbieten des Schlechten eine islamrechtliche Verpflichtung, der jeder Muslim nachzukommen hat. Dass es sich dabei um eine Pflicht handelt, hat jedoch kein Individuum entschieden, sondern allein Allah (t). Hizb-ut-Tahrir / wilāya Pakistan fordert von den Muslimen Pakistans, dass sie all das Gute gebieten, das Allah (t) uns anbefohlen hat, und dass sie all das Schlechte verbieten, das Allah (t) uns verboten hat, und zwar, indem sie diese korrupten Machthaber, die über uns herrschen, ergreifen.

1) Allah (t) hat anbefohlen, dass die Rechtsprechung und das Urteilen einzig und allein gemäß dem edlen Koran und der prophetischen Sunna erfolgen darf. Dies betrachten die klassischen Rechtsgelehrten als die größte Verpflichtung im Islam. Der Erhabene sprach im Koran:

(وَمَن لَّمۡ يَحۡكُم بِمَا أَنزَلَ اللَّهُ فَأُوْلَٰٓئِكَ هُمُ الظَّالِمُونَ)

Wer nicht nach dem richtet, was Allah (als Offenbarung) herabgesandt hat, das sind die Ungerechten. (5:45)

In Pakistan wird das von der kolonialistischen britischen Herrschaft hinterlassene Recht durchgesetzt, auf dessen Grundlage Entscheidungen, politische Maßnahmen und Gesetze verabschiedet werden. Dies ist unzweifelhaft das größte Übel, das uns allen auferlegt wurde, und zudem die Wurzel aller anderen Übel. Wir sind alle dazu verpflichtet, die Regentschaft mit dem zu etablieren, was Allah (t) als Offenbarung herabgesandt hat, und dass in entschiedener Ablehnung vom ṭāġūt.

2) Allah (t) hat das Beseitigen der materiellen Hindernisse zur Verbreitung des Islam (ǧihād) in vielen Versen des edlen Korans und in Hadithen zur Pflicht erklärt. So sprach Allah (t):

(وَقَاتِلُوهُمْ حَتَّى لاَ تَكُونَ فِتْنَةٌ وَيَكُونَ الدِّينُ لِلّهِ)

Und kämpft gegen sie, bis es keine Verfolgung mehr gibt und die Religion (allein) Allahs ist. (2:193)

Die in Kaschmir und Palästina lebenden Muslime erwarten die takbīrāt der Löwen in den Reihen der pakistanischen Streitkräfte freudig. Sie erwarten das donnernde Getöne rollender pakistanischer Panzer und das Dröhnen der Kampfjets der pakistanischen Luftwaffe. Es ist die Pflicht der pakistanischen Streitkräfte, ihre Macht zur Befreiung der Muslime von den ungläubigen Besatzern zu nutzen.

3) Der pakistanische Staat zahlt derzeit 3.000 Milliarden pakistanische Rupien an Zinsen. Dies betrachtet der Islam als Kriegserklärung gegenüber Allah (t) und Seinem Gesandten (s). Von solch einem offenkundigen kufr muss jeder muslimische Herrscher unverzüglich ablassen.

(ٱلَّذِينَ يَأۡكُلُونَ ٱلرِّبَوٰاْ لَا يَقُومُونَ إِلَّا كَمَا يَقُومُ ٱلَّذِي يَتَخَبَّطُهُ ٱلشَّيۡطَٰنُ مِنَ ٱلۡمَسِّۚ ذَٰلِكَ بِأَنَّهُمۡ قَالُوٓاْ إِنَّمَا ٱلۡبَيۡعُ مِثۡلُ ٱلرِّبَوٰاْۗ وَأَحَلَّ ٱللَّهُ ٱلۡبَيۡعَ وَحَرَّمَ ٱلرِّبَوٰاْۚ فَمَن جَآءَهُ مَوۡعِظَةٞ مِّن رَّبِّهِ فَٱنتَهَىٰ فَلَهُ مَا سَلَفَ وَأَمۡرُهُ إِلَى ٱللَّهِ وَمَنۡ عَادَ فَأُوْلَٰٓئِكَ أَصۡحَٰبُ ٱلنَّارِ هُمۡ فِيهَا خَٰلِدُونَ)

Diejenigen, die Zins verschlingen, werden nicht anders aufstehen als jemand, den der Satan durch Wahnsinn hin und her schlägt. Dies (wird sein), weil sie sagten: "Verkaufen ist das gleiche wie Zinsnehmen." Doch hat Allah Verkaufen erlaubt und Zinsnehmen verboten. Zu wem nun eine Ermahnung von seinem Herrn kommt, und der dann aufhört, dem soll gehören, was vergangen ist, und seine Angelegenheit steht bei Allah. Wer aber rückfällig wird, jene sind Insassen des (Höllen)feuers. Ewig werden sie darin bleiben. (2:275)

4) Allah (t) hat die Muslime zu einer einzigen Umma erklärt, deren Land und Staat ein einziger sind. Es ist verboten (ḥarām), die Muslime zu entzweien. Es ist den Muslimen nicht erlaubt, zwei Kalifen gleichzeitig einzusetzen, ob durch Einverständnis oder Uneinigkeit. Der Gesandte Allahs (s) sagte:

«إِذَا بُويِعَ لِخَلِيفَتَيْنِ فَاقْتُلُوا الْآخَرَ مِنْهُمَا»

Wenn zwei Kalifen die baiʿa geleistet wurde, so tötet den letzteren von beiden.“ (Muslim)

Alle Grenzen zwischen muslimischen Ländern sind eindeutig verboten. Es obliegt dem muslimischen Regenten, diese Grenzen niederzureißen und die muslimischen Länder in einem einzigen islamischen Staat zu vereinen. Er muss in einem ersten Schritt Pakistan, Afghanistan und Zentralasien unter der Flagge des Kalifats einen.

5) Der Islam verbietet den Muslimen, die Autorität der Ungläubigen (kuffār) über sie zu akzeptieren. Gleichwohl bietet der Islam seine eigene internationale Ordnung, die es aufzubauen gilt. Daher obliegt es dem muslimischen Regenten, die Souveränität der Vereinten Nationen (UN), des Internationalen Währungsfonds (IWF), des Internationalen Gerichtshofs, der FATF und anderer Institutionen der kuffār abzulehnen und die Muslime Eurasiens unter der Autorität eines einzigen, gemeinsamen Staates zu vereinen. Dieses Ereignis stellt den Beginn einer neuen globalen Ordnung dar. Allah (t) sprach:

(وَلَن يَجْعَلَ ٱللَّهُ لِلْكَٰفِرِينَ عَلَى ٱلْمُؤْمِنِينَ سَبِيلًا)

Allah wird niemals den Ungläubigen die Oberhand über die Gläubigen geben. (4:141)

Dies sind nur einige der Gebote Allahs (t), an die sich der rechtmäßige Herrscher der Muslime in Bezug auf das Gebieten des Guten und das Verbieten des Schlechten zu halten hat. Der Islam betrachtet die Regentschaft als eine Verantwortung, die mit großer Belohnung einhergeht, wenn der Herrscher nach den Geboten Allahs (t) handelt. Es liegt eine große Sünde auf demjenigen, der nach etwas anderem regiert als dem, was Allah (t) als Offenbarung herabgesandt hat. Davon dürfen wir keinesfalls ablassen, weswegen wir uns von den gegenwärtigen Regenten abwenden müssen. Diese regieren uns abwechselnd mit den Gesetzen des kufr. Drum strebt gemeinsam mit Hizb-ut-Tahrir die Wiedererrichtung des Kalifats gemäß dem Plan des Prophetentums an!

 

Medienbüro von Hizb-ut-Tahrir / wilāya Pakistan

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