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H.  29 Ramadan 1444 No: 1444AH/034
M.  Donnerstag, 20 April 2023

Presseverlautbarung

Bekanntgabe des Ergebnisses der Neumondsichtung für den Monat Šauwāl des Jahres 1444 n. H. und Glückwünsche anlässlich des gesegneten Fests des Fastenbrechens (ʿīd al-fiṭr)

(Übersetzt)

Allāhu akbar, Allāhu akbar, Allāhu akbar, Lā ilāha ill-Allāh, Allāhu akbar, Allāhu akbar, wa li-l-Lāhi-l-ḥamd!

Im Namen Allahs des Erbarmungsvollen des Barmherzigen. Gepriesen sei Allah, der Herr der Welten. Friede und Segen auf den ehrbarsten aller Gesandten, unseren Propheten Muḥammad (s) sowie auf seine Familie und seine Gefährten.

Buḫārī verzeichnet in seinem Ṣaḥīḥ-Werk einen Bericht von Muḥammad ibn Ziyād, der sagte: Ich hörte, wie Abū Huraira sprach: Es sprach der Gesandte Allahs – oder: es sprach Abū al-Qāsim (s):

«صوموا لِرُؤيتِهِ وأَفْطِرُوا لرؤيتِهِ فإنْ غُـبِّيَ عليكم فَعُدُّوا ثَلَاثِينَ»

„Fastet zu seiner (des Neumondes) Sichtung und brecht das Fasten zu seiner Sichtung. Wenn er sich euch verdeckt, so zählt (den Monat) auf dreißig (Tage)!“

In dieser gesegneten Freitagnacht wurde nach dem Neumond des Monats Šauwāl Ausschau gehalten, woraufhin dessen Sichtung in einigen muslimischen Ländern - gemäß islamrechtlicher Kriterien - bestätigt werden konnte. Daher ist am morgigen Freitag der erste Tag des Monats Šauwāl und somit der erste Tag des gesegneten Fests des Fastenbrechens (ʿīd al-fiṭr).

Zu diesem sakralen Anlass möchte Hizb-ut-Tahrir der islamischen Umma ihre aufrichtigen Glückwünsche entgegenbringen. Wir bitten Allah, den Allmächtigen, uns den Monat Ramaḍān im kommenden Jahr erneut erleben zu lassen, jedoch dann – so Er (t) will - unter dem Banner des wiedererrichteten Islamischen Staates. Möge Allah seinen dīn ermächtigen und möge das Banner des Islam in allen Winkeln dieser Erde Verbreitung finden. Besondere Grüße richte ich, in meiner Funktion als Leiter des Zentralen Medienbüros von Hizb-ut-Tahrir sowie im Namen aller Brüder und Schwestern, die darin tätig sind, an den amīr von Hizb-ut-Tahrir, den ehrenwerten Gelehrten und Scheich ʿAṭāʾ ibn Ḫalīl Abū ar-Rašta – möge Allah (t) ihn beschützen und ihm erlauben, diese daʿwa zur Erfüllung der Frohbotschaft des Gesandten Allahs (s) zu führen, zur Wiedererrichtung des zweiten Rechtgeleiteten Kalifats gemäß dem Plan des Prophetentums also.

Einer der schönsten Augenblicke, die ein Mensch in seinem Leben erleben kann, ist, dass sich die Muslime nach dem Festgebet am Tag des Fests des Fastenbrechens versammeln und einander beglückwünschen. Die Gesichter der Muslime erstrahlen an diesem Tag vor Zuversicht und Optimismus und die Begeisterung ihrer Kinder erfüllt die Atmosphäre mit Vergnügen und Freude. Für die Muslime ist das Fest des Fastenbrechens (ʿīd al-fiṭr) nicht einfach nur ein Fest, welches sich jährlich wiederholt. Vielmehr ist dieser Tag für sie ein Tag wahrhaftigen Glücks, denn nachdem die Muslime zuvor einen ganzen Monat lang die Anstrengung des Fastens auf sich genommen und die Nächte über mit Gebeten verbracht haben, sind sie dem Wohlgefallen ihres Herrn an diesem Tag nun einen Schritt nähergekommen. Abū Huraira – möge Allah (t) mit ihm zufrieden sein – überlieferte, dass der Gesandte Allahs (s) sprach:

«قَالَ اللَّهُ عَزَّ وَجَلَّ: كُلُّ عَمَلِ ابْنِ آدَمَ لَهُ إِلَّا الصِّيَامَ، هُوَ لِي وَأَنَا أَجْزِي بِهِ»

„Allah, der Mächtige und Gewaltige, sprach: ‚Jede Tat, die der Sohn Ādams begeht, ist für ihn selbst, mit Ausnahme des Fastens, denn er tut dies meinetwegen und ich belohne sie entsprechend.‘“

Dieses Verständnis erfüllt den Muslim mit unvergleichlicher Glückseligkeit und bringt ihn in den Genuss wahrhaftiger Freude.

Die Menschheit bedarf der Ruhe, die sich aus der Anwendung des Islam in allen Bereichen des Lebens ergibt, mehr denn je. Diese Ruhe nur am Tag des Fests des Fastenbrechens auskosten zu können, reicht nicht. Der ungläubige Kolonialist hat die Menschen überall auf der Welt mit regionalen wie globalen Kriegen und wirtschaftlichen wie gesundheitlichen Krisen an den Rand der Erschöpfung getrieben. Für den Westen ist das Elend der Menschen ein Mittel zum Zweck, eine Notwendigkeit, welche er auf dem Weg hin zur Monopolisierung von Ressourcen in Kauf nimmt. Die Trennung von Religion und täglichem Leben ist seine Überzeugungsgrundlage. Dies alles führt dazu, dass dem Menschen ein menschenwürdiges Leben und Ruhe vorenthalten bleiben. Das Leben der Menschen besteht daher nur noch aus dem Streben nach der Befriedigung der eigenen Begierden, der Jagd nach einem Laib Brot oder der Flucht vor Kriegen und Verfolgung. Allah (t) sprach:

(وَمَنْ أَعْرَضَ عَن ذِكْرِي فَإِنَّ لَهُ مَعِيشَةً ضَنكاً)

Wer sich aber von Meiner Ermahnung abwendet, der wird ein beengtes Leben führen, und Wir werden ihn am Tag der Auferstehung blind (zu den anderen) versammeln. (20:124)

O ihr Muslime!

In eure Hände wurde ein anvertrautes Gut gelegt, nämlich die Botschaft des Islam. Die Verbreitung dieser reinen Botschaft wurde euch von Allah (t) auferlegt. Dies ist das Erbe, dass uns vom Siegel der Propheten (s) hinterlassen wurde, auf dass wir es in die Welt tragen. Allah, der Erhabene, sprach:

(وَكَذَلِكَ جَعَلْنَاكُمْ أُمَّةً وَسَطاً لِّتَكُونُواْ شُهَدَاء عَلَى النَّاسِ وَيَكُونَ الرَّسُولُ عَلَيْكُمْ شَهِيداً)

Und so haben Wir euch zu einer Gemeinschaft der Mitte gemacht, damit ihr Zeugen über die (anderen) Menschen seiet und damit der Gesandte über euch Zeuge sei.(2:143)

Es ist nicht akzeptabel, dass der Islam heutzutage nicht vollständig Anwendung findet. Ist der Islamische Staat erst einmal wiedererrichtet, wird er ein sicherer Zufluchtsort für alle Menschen sein, so wie er es bereits zuvor über viele Epochen hinweg war. Unterdrückte wie Minderheiten werden gleichermaßen in diesem sicheren Hafen Zuflucht suchen. Unter der Gerechtigkeit, die aus der Anwendung der islamischen Systeme resultiert, werden die Menschen Ruhe finden. Diese Gerechtigkeit wird – so Er will – Bestand haben. Die Muslime werden sodann die Welt erobern und den Islam verbreiten.

O ihr Muslime! O ihr Leute der Macht und des Schutzes!

Es ist eine große Ungerechtigkeit gegenüber der ganzen Menschheit, dass der Islam nicht vollständig implementiert wird. Der Kapitalismus richtet die Menschen zugrunde und es gibt niemanden, der das Übel, welches von ihm ausgeht, abwenden und die Welt vor ihm bewahren kann. Einzig und allein die islamische Umma ist dazu imstande, nämlich durch die Wiedererrichtung des Kalifats. Dieses Kalifat war einst eine Weltmacht, die die Weltordnung maßgeblich mitbestimmt hat. Schauen wir uns die islamische Umma heute an, so sehen wir, dass sie mehr als bereit ist, zu ihrem einstigen Ruhm zurückzufinden. Hizb-ut-Tahrir hat die Tätigkeit an diesem Projekt, die Tätigkeit zur Wiedererrichtung des Kalifats, bereits begonnen, und zwar unter der Führung des ehrenwerten Gelehrten ʿAṭāʾ ibn Ḫalīl Abū ar-Rašta und in Zusammenarbeit mit den Mitgliedern der Partei, die überall auf der Welt, d.h. in der islamischen Welt und auch außerhalb davon, bereits dafür tätig sind. Die islamische Umma ruft nach euch! Ihre Rufe erklingen aus zerstörten Häusern, während das Blut ihrer Kinder vergossen und ihre Heiligtümer geschändet werden. Sie appelliert an euch, sie aus den Fängen der Unterdrücker zu befreien!

Hizb-ut-Tahrir richtet ihren Appell an euch und zwar auf Grundlage einer erleuchteten Idee. Es ist die Wiedererrichtung des Rechtgeleiteten Kalifats, zu der wir aufrufen. Die Standhaftigkeit der Mitglieder von Hizb-ut-Tahrir ermöglichte, dass dieses Projekt trotz des Unheils, dass von den frevelhaften Regenten ausgeht, die über die islamische Welt eingesetzt wurden, Form annimmt. Ihr schweigt über deren schlechte Regierungsführung. Drum kommt unserem Appell nach, o ihr Muslime! Allah (t) sprach:

(وَالَّذِينَ آوَواْ وَّنَصَرُواْ أُوْلَئِكَ هُمُ الْمُؤْمِنُونَ حَقّاً لَّهُم مَّغْفِرَةٌ وَرِزْقٌ كَرِيمٌ)

Und diejenigen, die (jenen) Zuflucht gewährt und geholfen haben, das sind die wahren Gläubigen. Für sie gibt es Vergebung und ehrenvolle Versorgung. (8:74)

Allāhu akbar, Allāhu akbar, Allāhu akbar, Lā ilāha ill-Allāh, Allāhu akbar, Allāhu akbar, wa li-l-Lāhi-l-ḥamd!

Wir wünschen ein gesegnetes Fest! Was-salāmu ʿalaikum wa raḥmatullāhi wa barakātu.

In der Nacht auf Freitag, den 01. Šauwāl 1444 n. H. – entsprechend dem 21. April 2023 n. Chr.

Dipl.-Ing. Salah Eddine Adada
Leiter des Zentralen Medienbüros von Hizb-ut-Tahrir
المكتب الإعلامي لحزب التحرير
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