Montag, 20 Safar 1443 | 27/09/2021
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بسم الله الرحمن الرحيم

Im Namen Allahs des Erbarmungsvollen des Barmherzigen

Nachricht- Kommentar

Partnerschaft des Scheiterns

Nachricht:

Bundespräsident Steinmeier lobt die aus Afghanistan zurückgekehrten Soldaten und spricht ihnen seinen Dank für ihren Einsatz an der Bundeswehr-Mission und für die von ihnen gebrachten Opfer aus. (ARD)

Kommentar:

Der Deutsche Bundestag hat in seiner Sitzung am 26.03.2021 der Verlängerung des Mandats der Bundeswehr in Afghanistan um weitere zehn Monate bis zum 31.01.2022 zugestimmt, wohlwissend, dass die US-Amerikaner das endgütige Datum ihres Abzugs für den 11.09.2021 angekündigt hatten. Die Zustimmung erfolgte mit parlamentarischer Mehrheit seitens aller Parteien.

Politiker und Militärs weltweit sind sich über die Niederlage einig. Sie haben ihre Enttäuschung eingeräumt und das völlige Scheitern der Mission anerkannt, zu deren Erfüllung die Koalitionstruppen 2001 unter US-Führung einmarschiert sind. Und heute, zwanzig Jahre später, ziehen diese Streitkräfte ab, ohne auch nur den geringsten Erfolg in puncto Sicherheit erzielt zu haben, außer der Tötung Usama bin Ladens, was mit minimalen Verlusten hätte erledigt werden können. Doch das deklarierte Ziel, die sogenannte Demokratie in Afghanistan zu etablieren, hat sich als Enttäuschung und gescheiterte Mission erwiesen, was auf die Verdorbenheit dieser Ideologie als Ganzes hinweist.

Auffällig ist, dass die Rechenschaft seitens der Opposition, die sie von den betroffenen Regierungen fordert, schwach ausfällt, sei es in Amerika, Großbritannien, Deutschland oder in anderen Staaten, die sich an der Verbrechensallianz zur zwanzigjährigen Besetzung Afghanistans und den daraus resutierenden menschlichen und materiellen Verlusten beteiligt haben.

Der Grund für das Fehlen einer wirkichen Rechenschaftsforderung liegt darin, dass alle Regierungen, die sich im Laufe der zwanzig Jahre in diesen Staaten abwechselten, ob aus dem rechten, linken, sozialistischen, republikanischen, demokratischen, grünen oder gelben Lager, sich der Komplizenschaft an diesem Verbrechen schuldig gemacht haben. Was sie einte und was ihr gemeinsamer Nenner war, ist der Hass auf den Islam und die Muslime. Sie haben ein Vermögen ausgegeben und das Leben ihrer Jungen geopfert, um die Muslime zu unterwerfen und den Islam von der politischen Realität fernzuhalten, was für sie eine Horrorvorstellung wäre, aus Furcht, dass jemand an die Macht kommt, der sich ihnen in den Weg stellt und sie daran hindert, die Reichtümer der Muslime zu plündern und das Blut der Muslime zum Fließen zu bringen.

Wir Musime danken Allah (t) und sind voller Gewissheit, dass ER für die Umma das Gute will. Wir danken Allah (t) und sind voller Vertrauen, dass diese Ereignisse das Vertrauen der Umma in den Sieg Allahs noch weiter steigern werden. Wer also die USA fürchtete: hier nun wurden sie von einer Handvoll Mujahidun besiegt. Und wer die NATO und die internationalen Koalitionen fürchtete: die Zeit hat nun ihr Scheitern und ihr Versagen zutagegebracht. Sie werden nach ihren Niederlagen in dem Versuch, muslimische Länder zu kontrollieren, keinen Stand mehr haben – so Allah will. Von nun an werden die USA und ihre Verbündeten nicht mehr in der Lage sein, ihren Völkern gegenüber neue Kriege gegen unsere Länder zu rechtfertigen. Der psychische Zustand ihrer Soldaten und die moralische Schwäche, die durch diese gescheiterten, nutzlosen Kriege verursacht wurde, werden sie tausend mal zögern lassen, bevor sie wieder Streitkräfte auf neue Mission schicken, ob in die Berge des Hindukusch, in die Ebenen Syriens, in die Wüste des Maghreb, an die Inselküsten oder in die Hochebenen des Kaukasus.

Es gehört zu unserer Glaubensüberzeugung, dass der Sieg in Allahs Hand liegt, und unsere Pflicht ist es, zum Wohlgefallen Allahs tätig zu sein.

﴿وَاللَّهُ غَالِبٌ عَلَى أَمْرِهِ وَلَكِنَّ أَكْثَرَ النَّاسِ لَا يَعْلَمُونَ﴾

Und Allah setzt das durch, was Er beschließt. Die meisten Menschen aber wissen es nicht.(12:21)

Geschrieben für das zentrale Medienbüro von Hizb-ut-Tahrir
Y. Salame

 

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