Montag, 17 Muharram 1444 | 15/08/2022
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بسم الله الرحمن الرحيم

Im Namen Allahs des Erbarmungsvollen des Barmherzigen

Nachricht- Kommentar
Der Kapitalismus kann keine Balance zwischen den individuellen und den gesellschaftlichen Bedürfnissen schaffen

Nachricht:

Ein Artikel des Observer-Kolumnisten Will Hutton mit dem Titel: „Welche Philosophie hilft uns, die Krisen zu bewältigen, die uns bedrängen (...) „we first“ oder „me first“? (Quelle: The Guardian)

Kommentar:

Die existenzielle Krise der säkularen kapitalistischen Ideologie wird jeden Tag tiefgreifender, da ihre Befürworter weiterhin die Vorteile dieser Ideologie glorifizieren,während sie sich immer bewusster werden, dass ihre vielen Nachteile nicht länger ignoriert werden können. Der Autor des oben erwähnten Artikels schlägt vor, dass die Lösung darin liege, das richtige Gleichgewicht zwischen dem Individuum und der Gesellschaft zu finden. Doch eine offensitliche Frage bleibt: Wer bestimmt das richtige Gleichgewicht? Woher wissen wir, wann wir es richtig gemacht haben? Das ist keine einfache Frage, die die Verfechter der Demokratie noch immer nicht beantworten konnten. Ihre beste Lösung versucht nicht, eine obektive Antwort zu finden, da sie unweigerlich auf die Mehrheitsmeinung zurückfallen wird, was nur eine andere Art ist, zu sagen „das Recht des Stärkeren“. Denn dann gewinnt die Gruppe, die mächtiger und in der Lage ist, die öffentliche Meinung zu einem Thema zu manipulieren, den demokratischen Wettbewerb.

Der Islam überlässt eine so komplizierte und grundlegende Angelegenheit des Ausgleichs der Bedürfnisse des Einzelnen und der Gesellschaft nicht den Launen der Menschen. Noch überlässt es Allah den Menschen, es unter sich auszufechten, bis eine demokratische Mehrheit eine Entscheidung fällt. Der Schaden, der angerichtet wird, während die beiden Gruppen ihren endlosen Kampf fortsetzen, ist immens. Doch Allahs Barmherzigkeit, einen Gesandten zu uns geschickt zu haben, könnte uns alle vor ihrem selbstsüchtigen und arroganten Gezänk bewahren.

Keine Person wird unterdrückt, noch irgendeine Gruppe vernachlässigt, wenn Allahs Sharia umgesetzt wird. Die Sharia bestimmt das richtige Gleichgewicht zwischem Individuum und Gesellschaft. Sie definiert, was eine grundlegende Notwendigkeit und was ein luxuriöser Wunsch ist. Die Sharia hat auch die einzelnen Bereiche der Gesetzgebung unterschieden, die festgelegt sind und bei denen die Menschen keine Wahl haben, die Bereiche, in denen die Expertenmeinung vorherrschen sollte oder in denen die Mehrheitsmeinung aufrechterhalten werden muss. Da die Sharia ausschließlich aus den offenbarten Texten des Korans und der Sunna stammt, ist sie objektiv korrekt und nicht den Launen und Philosophien der einen oder anderen Gruppe unterworfen.

Geschrieben für das zentrale Medienbüro von Hizb-ut-Tahrir
Yahya Nisbet
Medienvertreter von Hizb-ut-Tahrir - Großbritannien
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