Media Office
Das zentrale Medienbüro
| H. 26 Safar 1448 | No: 1448AH/026 |
| M. Sonntag, 23 August 2026 |
Presseverlautbarung
Die Machthaber der Muslime sind fähig, Amerikas Befehle zur Gründung eines Verteidigungspakts auszuführen – doch wenn die Muslime sie um Beistand anflehen, wenden sie sich feige ab!
(Übersetzt)
In Mekka, dem Ort der Offenbarung, nahe der qibla der Muslime und ihrer heiligen Stätten, kamen drei Machthaber der Muslime zu einem Gipfel zusammen. Dort unterzeichneten die Türkei, Pakistan und Saudi-Arabien einen gemeinsamen Verteidigungspakt. In der Abschlusserklärung des Gipfels hieß es, das Abkommen ziele auf die „Stärkung der gemeinsamen Abschreckung und den Ausbau der Verteidigungskooperation“ zwischen den drei Staaten ab. Es lege fest, dass ein bewaffneter Angriff auf einen der Unterzeichnerstaaten als Angriff auf alle gelte. Die Erklärung fügte hinzu, dass das Abkommen auf „historischen Bindungen“ und gemeinsamen strategischen Interessen der drei Staaten basiere und darauf abziele, „Sicherheit und Stabilität in der Region und der Welt“ zu fördern – so der Wortlaut der Erklärung.
Das Zentrale Medienbüro von Hizb-ut-Tahrir stellt hierzu Folgendes klar:
Erstens: Diese Machthaber weigerten sich strikt, den Islam in ihrer Abschlusserklärung auch nur mit einem Wort zu erwähnen. Stattdessen sprachen sie von „historischen Bindungen“. Doch welche andere Geschichte verbindet diese islamischen Länder miteinander, wenn nicht die des Islam? Was verbindet sie, wenn nicht die Tatsache, dass sie alle einst Teil eines einzigen Staates – des Kalifats – waren? Doch sie ziehen es vor, als demütige Vasallen ihres Herren – den Vereinigten Staaten von Amerika - zu verharren. Sie haben in ihrer Erklärung schlichtweg gelogen: Nichts anderes als die blinde Ausführung amerikanischer Befehle hat sie bei diesem Treffen zusammengeführt.
Zweitens: Zu dem Verbrechen dieser Herrscher, nicht nach dem zu richten, was Allah (t) herabgesandt hat, und zu ihrem Verbrechen, die Länder der Muslime zu zersplittern, gesellt sich ein weiteres: Sie fügen sich den Befehlen der USA, diesen Verteidigungspakt zu schmieden. Ihr Ziel ist es, Amerikas Macht in den islamischen Ländern weiter zu festigen und ihm bei seinen neuen Sicherheitsarrangements im Nahen Osten in die Hände zu spielen. Amerika will die Region als Tor und Ausgangsbasis für seinen Machtkampf mit China nutzen, und diese Herrscher geben sich bereitwillig als Werkzeuge in Amerikas Hand her.
Drittens: Die militärische Allianz dieser drei Staaten beweist eindeutig, dass die Armeen der Muslime sehr wohl in der Lage sind, sich zu vereinen. Demnach wären sie auch fähig, den Menschen in Gaza beizustehen. Als das zionistische Gebilde seine Völkermorde verübte, flehten die Muslime sie um Hilfe an – doch diese Herrscher wandten sich feige ab! Mehr noch: Einige von ihnen unterstützten das zionistische Gebilde während seines Krieges gegen Gaza sogar aktiv. Keiner dieser nichtswürdigen Herrscher besitzt auch nur den Funken an Schamgefühl, wenn sie Gaza den Rücken kehren, aber dem Ruf Amerikas nach einem Militärpakt in blinder Unterwürfigkeit folgen!
Viertens: Falls Amerika glaubt, es könne durch diese oder jene Allianz die Errichtung des Kalifats verhindern, so hat es sich gewaltig getäuscht und sein Ziel weit verfehlt. Die Umma steht kurz davor, ihr Ziel – die Errichtung ihres Kalifats – zu verwirklichen. Sehr bald wird Amerika zusehen müssen, wie seine Agenten, von denen es glaubte, sie würden seine Interessen durchsetzen, wie Spreu im Wind verwehen. Die Umma wird sie unter ihren Füßen zertrampeln und vorrücken, um das zionistische Gebilde restlos aus dem gesegneten Land zu tilgen. Sie wird sich jenen zuwenden, die sie unterdrückt, kolonisiert und ihrer Reichtümer beraubt haben, um ihnen die Einflüsterungen des Satans und ihre falschen Wunschträume ein für alle Mal auszutreiben.
Fünftens und letztens: Wir richten unseren Aufurf an euch alle, ihr Muslime! Und insbesondere an die Leute der Macht und des Einflusses unter euch: Ihr seht nun selbst, wie eure Herrscher ihre gewaltigen Armeen zu einem Bündnis vereinen – nicht jedoch für den Dschihad und die Befreiung der islamischen Länder. Und ebenso wenig für die Errichtung des Kalifats gemäß dem Plan des Propheten. Wie lange noch wollt ihr zulassen, dass diese Herrscher euch und eure Armeen für die Interessen der Großmächte missbrauchen?! So eilt herbei und arbeitet mit Hizb-ut-Tahrir zusammen, um diese Herrscher abzuschütteln und das zweite rechtgeleitete Kalifat gemäß dem Plan des Prophetentums zu errichten.
(إِنْ يَنْصُرْكُمُ اللهُ فَلَا غَالِبَ لَكُمْ)
Wenn Allah euch beisteht, so wird euch niemand besiegen können. (3:160)
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