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H.  14 Jumada I 1442 No: 1442AH/021
M.  Mittwoch, 27 Januar 2021

Presseverlautbarung

Stoppt den Profit aus den Wunden der islamischen Ummah

(Übersetzung)

Der syrische Zivilschutz teilte mit, dass die Zahl der Vertriebenenlager, die durch den Regen und Schnee in Idlib (Nordwestsyrien) beschädigt wurden, auf 225 gestiegen ist, was darauf hinweist, dass die Zahl der Familien, die sich nun im Freien befinden, 3.200 erreicht hat. Der Zivilschutz erklärte, dass diese Zahl aufgrund der Beschaffenheit des Gebiets und des Mangels an präventiven Mitteln zum Schutz vor Überschwemmungen, wie Erdwällen und Entwässerungskanälen, voraussichtlich noch steigen wird.

Vergangenen Mittwoch starben zwei Kinder in den Camps im Norden Idlibs aufgrund von extremen Witterungsbedingungen, beißender Kälte und Schnee, welcher durch Nordsyrien fegte. Ein anderes Kind starb am Vortag und drei weitere Kinder wurden verletzt, als ihr Zelt aus Blockmaterial nach starken Regenfällen zusammenbrach.

In Idlibs Camps verschlimmert sich das Leid tausender Vertriebener jeden Winter, da sich die informellen Lager infolge des Militäreinsatzes des brutalen syrischen Regimes ausbreiten. Dieses Leid wiederholt sich nun seit 9 Jahren in Lagern, denen es an Infrastruktur fehlt und die auf landwirtschaftlichen Flächen liegen, wo die Vertriebenen ihre Zelte aufgeschlagen haben. Die brutalen Bombardierungen zwangen Millionen von Zivilisten zur Flucht in die Gebiete nahe der türkisch-syrischen Grenze in Idlib. Sie sind hilflos, sitzen fest und haben keinen anderen Ort an den sie gehen können.  Sie können weder in die Türkei einreisen noch können sie in ihre Häuser zurückkehren oder eine angemessene Hilfe erhalten, zumal sich die Situation verschlimmert, da Hunderttausende Familien gezwungen sind in Zelten zu leben, nachdem sie ihre Häuser nicht sichern konnten.

Die Vertriebenen in diesen Lagern leben unter erbärmlichen Lebensbedingungen und fürchten sich angesichts der sehr schwachen Reaktion der internationalen Organisationen und Hilfsgesellschaften vor der Zukunft. Es fehlt ihnen an Lebensmitteln, Medikamenten, Heizmöglichkeiten und allen lebensnotwendigen Dingen, insbesondere mit dem Aufkommen der Kältewelle, als die Temperaturen nachts unter den Nullpunkt sanken. Das war vor den Regentagen, an denen das Regenwasser die Zelte der Vertriebenen während des Schlafs überflutete und die bescheidenen Besitztümer an Kleidern und Decken überschwemmte und ihr Lager wie jeden Winter in Pfützen und Sümpfe aus Schlamm verwandelte.

Zu Beginn der Flüchtlingskrise wetteiferten Hilfsinstitutionen und humanitäre Organisationen der Vereinten Nationen, indem sie mehrere Konferenzen abhielten, um Spenden und Zuschüsse von befreundeten Ländern zu sammeln, damit schnelle Lösungen zur Beendigung dieser Krise und zur Linderung des Leids der Vertriebenen, die vor der Brutalität des tyrannischen syrischen Regimes und seiner Verbündeten fliehen, gefunden werden können.

Viele bittere Jahre vergingen ohne, dass grundlegende Lösungen oder zumindest Einzellösungen gefunden wurden, was uns immer wieder vor Augen führt:

- Dass es sich bei diesen Organisationen nicht um humanitäre, sondern um ausbeuterische Organisationen handelt, die jährlich einen Gewinn dadurch erwirtschaften. Sie lassen kein trügerisches Sammeln von Spenden und Zuwendungen aus, aber liefern in Wirklichkeit nichts als Brotkrumen.

- Dass befreundete Länder verschworene Länder sind, die trauernde Frauen und unterdrückte Kinder im Stich gelassen haben, denen das einfachste Bedürfnis nach Wärme fehlt; Kinder, die so alt sind wie die Krise selbst. Welche Zukunft erwartet sie also in Lagern mit diesen erbärmlichen Bedingungen, die nicht einmal für Tiere geeignet sind? Möge Allah sie davor schützen.  Die Notsituation besteht schon seit Jahren aufgrund der wahren Krise, die auch ohne Schneestürme existiert.

- Dass diese fast vollständige Vernachlässigung der Lebensbedingungen der Menschen in den Lagern und anderen, Teil einer Reihe von Täuschungen und Konstriktionen ist, damit sie jede von Amerika entworfene Lösung akzeptieren; unter der Behauptung, dass „es keine Rettung für euch gibt, außer durch die Rückkehr in den Hangar des Henkers.“ Das verbrecherische Baath-Regime und seine Verbündeten sind nicht die einzige Ursache für das Leiden unseres Volkes in den Lagern.  Ihre Partner dabei sind auch all jene, die scheiterten oder es nicht vermocht haben, eine grundlegende Lösung zu finden, um das Leid aller Menschen in Asch-Scham zu beenden und nicht nur das Leid der Bewohner der Lager.

So wisst, o Muslime:

Die Unterstützung der schutzlosen Muslime in Syrien und die Linderung ihres Leids ist keine Gefälligkeit oder Wohltätigkeit, sondern eine Pflicht, die der Islam durch die Geschwisterlichkeit von uns fordert und zu der er uns in den edlen Versen und Hadithen aufruft. Allah der Erhabene sagt: ﴾وَإِنِ اسْتَنْصَرُوكُمْ فِي الدِّينِ فَعَلَيْكُمُ النَّصْرُ﴿ ,,Suchen sie aber eure Hilfe für den Glauben, dann ist das Helfen eure Pflicht”[Al-Anfal: 72].

Der Prophet (s) sagte: «مَا مِنِ امْرِئٍ يَخْذُلُ مُسْلِماً فِي مَوْطِنٍ يُنْتَهَكُ فِيهِ حُرْمَتُهُ، وَيُنْتَقَصُ فِيهِ عِرْضُهُ إِلا خَذَلَهُ اللَّهُ فِي مَوْطِنٍ يُحِبُّ فِيهِ نُصْرَتَهُ، وَمَا مِنِ امْرِئٍ يَنْصُرُ مُسْلِماً فِي مَوْطِنٍ يُنْتَقَصُ فِيهِ مِنْ عِرْضِهِ وَتُنْتَهَكُ فِيهِ حُرْمَتُهُ إِلا نَصَرَهُ اللَّهُ عَزَّ وَجَلَّ فِي مَوْطِنٍ يُحِبُّ فِيهِ نُصْرَتَهُ». „Keiner (Muslim) lässt einen Muslim an einem Ort im Stich, an dem er verachtet und seine Ehre verletzt wird, ohne dass Allah dafür ihn an einem Ort zurücklässt, an dem er um Seine Hilfe bittet. Und keiner (kein Muslim) hilft einem Muslim an einem Ort, an dem er verachtet und erniedrigt wird, ohne dass Allah dafür ihm an einem Ort hilft, an dem er Seine Hilfe braucht.“

Es ist an der Zeit, die Helfer der Ummah um ein Rettungsprojekt zu sammeln, das im Mittelpunkt unseres Glaubens steht, das Kalifat. Denn nichts anders garantiert die Vereinigung der Kräfte, um das Regime in seiner eigenen Stätte zu stürzen und damit dem Leid der Menschen ein Ende zu bereiten. Arbeitet für ein solches Vorhaben!

Oh Allah, unterstütze uns, schenke uns Erleichterung von unserer Not und beschleunige die Errichtung des islamischen Staates. Oh Allah, lindere die Kälte des Winters für die Obdachlosen und sei barmherzig mit den Armen, die unter der extremen Kälte leiden.

(وَلَا تَحْسَبَنَّ اللَّهَ غَافِلاً عَمَّا يَعْمَلُ الظَّالِمُونَ إِنَّمَا يُؤَخِّرُهُمْ لِيَوْمٍ تَشْخَصُ فِيهِ الْأَبْصَارُ)

Und meine ja nicht, Allah sei unachtsam dessen, was die Ungerechten tun. Er stellt sie nur zurück bis zu einem Tag, an dem die Blicke starr werden“ [Ibrahim: 42]

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