Mittwoch, 18 Dhu al-Hijjah 1442 | 28/07/2021
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H.  9 Dhu al-Qi'dah 1442 No: 1442AH/041
M.  Sonntag, 20 Juni 2021

Presseverlautbarung

(Übersetzung)

Die Internationale Arbeitsorganisation und das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen versagen im Kampf gegen Kinderarbeit durch die Auswirkungen des Corona-Virus

Der gemeinsame Bericht der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) und des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (UNICEF) „Children's Labour: 2020 Global Assessments, Trends and the Road Forward“ („Kinderarbeit: Globale Schätzungen 2020, Trends und der Weg in die Zukunft”) - der am Vorabend des Welttags gegen Kinderarbeit am 12. Juni 2021 veröffentlicht wurde - berichtet von einem Anstieg der Kinderarbeit weltweit auf 160 Millionen Kinder, was einem Anstieg von 8,4 Millionen Kindern in den letzten vier Jahren entspricht. Der Bericht warnt, dass „weltweit 9 Millionen zusätzliche Kinder bis Ende 2022 durch die Pandemie in Kinderarbeit gedrängt werden können“ und dass „die Fortschritte bei der Überwindung von Kinderarbeit zum ersten Mal seit 20 Jahren ins Stocken geraten sind...“. Dies widerspricht den Plänen und Beschlüssen, die darauf abzielen, diesem Problem ein Ende zu setzen. Die Generalversammlung hat am 25. Juli 2019 auf ihrer 101. Plenartagung einstimmig eine Resolution verabschiedet, in der das Jahr 2021 zum Internationalen Jahr zur Beseitigung der Kinderarbeit erklärt und die IAO aufgefordert wurde, die Führung bei der Umsetzung zu übernehmen. Es wurde betont, dass dieses Internationale Jahr zur Beendigung von Kinderarbeit „eine einzigartige Gelegenheit bietet Anstrengungen zur Erreichung der Ziele 8.7 für nachhaltige Entwicklung zu unternehmen, um alle Formen von Kinderarbeit bis 2025 zu beenden.“

Zwischen den gesetzten Zielen und dem, woran die führenden Regierungen der Welt arbeiten, um die Versprechen von 2030 zu erfüllen, und dem, was erreicht wird, existiert eine riesige Kluft, die sie wie folgt erklären: „Wir verlieren im Kampf gegen Kinderarbeit an Boden, und das letzte Jahr hat diesen Kampf nicht einfacher gemacht“ (Henrietta Fore: Exekutivdirektorin von UNICEF). Durch solche Aussagen verkünden sie ihr Versagen, die Probleme der Menschheit lösen zu können und die damit einhergehende Untauglichkeit ihrer Gesetze und Verfassungen. Damit fallen ihre Masken und das wahre Gesicht ihres korrupten kapitalistischen Systems kommt zum Vorschein. Von welchen Kinderrechten sprechen sie? Was propagieren sie? Was haben sie in diesen Jahrzehnten für die Kinder der Welt erreicht? Haben sich ihre Bedingungen verbessert und wurden ihre Rechte auf Gesundheit, Bildung, eine saubere Umwelt und ein menschenwürdiges Leben sichergestellt?

Wo sind diese Organisationen, wenn es um die Kinder im Jemen geht, die unter Hungersnot leiden? Wo sind sie, wenn die Kinder des Irak über die Folgen der Konflikte und Kämpfe klagen? Wie haben sie den Kindern in Syrien geholfen, die von den Fassbomben des Schlächters von Asch-Scham dazu getrieben wurden zu fliehen und Zuflucht in Ländern zu suchen, in denen sie Sicherheit und Schutz erhofften und stattdessen sie eine Hölle vorfanden, in der sie im Feuer der Armut, des Hungers und der Angst schmoren? Wo sind sie in Anbetracht der Umstände, die diese Kinder zur Arbeit drängen, um für die Bedürfnisse ihrer Familien zu sorgen? Haben sie die wahren Gründe herausgefunden, die diese Kinder zur Arbeit zwingen? Werden sie das Problem der Armut lösen? Werden sie die Kriege beenden und Kindern ein sicheres Leben gewährleisten? In ihren regelmäßigen Treffen evaluieren diese Organisationen ihre geplanten Maßnahmen, doch die Ergebnisse sind beschämend und ihre Realität ist erfolglos, selbst wenn sie einige unbedeutende Fortschritte erzielten. Folglich suchen sie nach Ausreden, um ihr Versagen zu rechtfertigen. Bei jeder Evaluation finden sie etwas, womit sie ihre Misserfolge und Niederlagen auf ihrem Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung rechtfertigen können. Die Coronavirus-Pandemie ist nicht die erste Ausrede, die für verfehlte Ziele herangezogen wird. Doch offenbart sie eindeutig die Unfähigkeit eines Systems die Probleme der Menschheit zu lösen. Es ist an der Zeit, dass dieses System die Führung an den Herrn der Welten übergibt, welches allein in der Lage ist, die Menschen glücklich zu machen.

Frauenabteilung
im Zentralen Medienbüro von Hizb ut Tahrir
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