Mittwoch, 14 Shawwal 1447 | 01/04/2026
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Antwort auf eine Frage: Der Verkauf des Pfandes, wenn der Schuldner seine Schuld nicht bezahlen kann  

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Frage:

Bei unserem Volk ist es üblich, ein Pfand für einen verliehenen Betrag zu nehmen. Wenn der Schuldner seine Schuld nicht zeitgerecht bezahlt, gehört das Pfand - die Sache, die man als Gewähr für den verliehenen Betrag erhalten hat - dem Gläubiger. In den meisten Fällen ist dieser Pfand viel mehr wert - oft um ein Vielfaches - als der verliehene Betrag.

Wie lautet nun diesbezüglich der islamische Rechtsspruch? Ist es islamrechtlich erlaubt, einen Betrag mit einem Pfand zu verleihen oder zu entleihen?

 

Antwort:

Dem Gläubiger ist es erlaubt, vom Schuldner ein Pfand zu nehmen, um sich die Rückzahlung des verliehenen Betrages zu sichern. So wird vom Gesandten Allahs authentisch tradiert, dass

«اشترى رسول الله صلى الله عليه وسلم من يهودي طعاماً بنسيئة فأعطاه درعاً له رهناً»

„er, Friede sei mit ihm, von einem Juden Nahrung mit Zahlungsaufschub kaufte. Er gab ihm einen Schild als Pfand." (Von Muslim auf dem Wege von Aischa überliefert)

Dem Gläubiger (Pfänder) gehört aber das Pfand nicht, wenn der Gepfändete die Schuld nicht bezahlen kann. Das Pfand bleibt Eigentum des Gepfändeten gemäß dem Hadith:

«لا يغلق الرهن من صاحبه إذا رهنه»

„Das Pfand darf seinem Eigentümer nicht entzogen werden, wenn dieser ihn verpfändet." (Von Al-Schafi'iy auf dem Wege des Sa'id Ibn Al-Musayyab überliefert). Die Formulierung „das Pfand darf seinem Eigentümer nicht entzogen werden" bedeutet, dass es nicht ins Eigentum des Gläubigers übergeht, wenn der Schuldner nicht bezahlen kann. Vielmehr wird es verkauft, die Schuld vom Verkaufsertrag getilgt und der Rest seinem Eigentümer zurückgegeben.

Im Detail hat dies folgendermaßen zu erfolgen:

Wenn die Schuld fällig wird, fordert der Pfänder (Gläubiger) den Gepfändeten (Schuldner) auf, seine Schuld zu begleichen. Wenn der Schuldner anderes Geld zur Verfügung hat und davon seine Schuld bezahlt, löst sich das Pfand auf und geht an ihn zurück. Reicht sein Geld jedoch nicht aus, um die Schuld zu begleichen - entweder ganz oder teilweise - ist es für den Gepfändeten verpflichtend, das Pfand mit Erlaubnis des Pfänders zu verkaufen und vom Ertrag zuerst seine Schuld beim Pfänder zu begleichen, bevor andere Zahlungen getätigt werden. Der Rest des Ertrages wird an ihn zurückgegeben.

Aus dem voran Gesagten geht hervor, dass es dem Pfänder nicht erlaubt ist, das Pfand an sich zu nehmen, wenn der Schuldner nicht bezahlen kann. Ebenso ist es ihm untersagt, das Pfand selbst zu verkaufen. Dies muss vielmehr über das Gericht erfolgen. Das Gericht zwingt den Gepfändeten, das Pfand zu verkaufen, weil das Pfand gemäß dem Hadith:

«لا يغلق الرهن من صاحبه»

„Das Pfand darf seinem Eigentümer nicht entzogen werden, wenn dieser ihn verpfändet." Eigentum seines Eigentümers (in diesem Falle des Gepfändeten) bleibt. Er muss das Pfand verkaufen und vom Ertrag die Schuld begleichen. Weigert er sich, dann zwingt ihn der Richter zum Verkauf und zum Begleichen seiner Schuld. Was über den Schuldbetrag hinausgeht, wird ihm retourniert.

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Das Heilige Land (Palästina): Vortrag in der Stadt Qalqilya: Das Kalifat ist die Einheit der Umma und wird deshalb von den Kolonialisten bekämpft

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Hizb ut Tahrir organisierte einen großen Vortrag am Samstag, den 23. März 2019, in der Sultan Mohammed Fatih Moschee in der Stadt Qalqilya. Bruder Baher Saleh, Mitglied des zentralen Medienbüros von Hizb ut Tahrir im Heiligen Land (Palästina), verdeutlichte, dass das Kalifat die islamische Umma vereint und genau deshalb durch den Westen gefürchtet wird.

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Die dänische Tageszeitung Berlingske beweist mit ihrem aktuellen Artikel über Hizb-ut-Tahrir erneut ihre Schamlosigkeit, und offenbart zugleich die Agenda der dänischen Politiker

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Die dänische Tageszeitung Berlingske veröffentlichte am 02. Januar 2019 einen Artikel, der angeblich neue Enthüllungen über Hizb-ut-Tahrirs Tätigkeiten in der westlichen Welt, einschließlich Dänemark, enthalten sollte.

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Nachruf für einen daʿwa-Träger

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In vollem Vertrauen auf Allahs (t) Bestimmung und vollständiger Ergebenheit dieser gegenüber trauert Hizb-ut-Tahrir / wilāya Sudan um eines ihrer Mitglieder, das seine Jugend damit verbrachte, den Aufruf zur Wiederaufnahme der islamischen Lebensweise durch die Wiedererrichtung des Rechtgeleiteten Kalifats gemäß dem Plan des Prophetentums an die Leute heranzutragen. Möge Allah (t) unserem Bruder vergeben.

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Al-Waqiyah TV: Naveed Butt, Befürworter des Kalifats, Symbol des Widerstands gegen den amerikanischen Raj (Kolonialismus), wurde in den Kerkern der Nachrichtendienste eingesperrt.

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Am 11. Mai ist es acht Jahre her, dass Naveed Butt, der offizielle Sprecher von Hizb ut Tahrir in der Wilaya von Pakistan, entführt und in die Kerker der Nachrichtendienste gesperrt wurde. Das Bajwa-Imran-Regime ließ jedoch den indischen Piloten Abhinandan, der gegen die Kontrolllinie verstieß, um Pakistan anzugreifen, an nur einem Tag frei. Es wurde auch eine besondere diplomatische Vereinbarung für das Treffen des indischen Terroristen-Spions Kulbhushan Jadhav mit seiner Frau getroffen. Dieses Regime beraubt Naveed Butt jedoch weiterhin jeglicher Art von Kommunikation mit seiner Familie. Allah (swt) sagte:

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