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بسم الله الرحمن الرحيم

Im Namen Allahs des Erbarmungsvollen des Barmherzigen

Nachricht- Kommentar

Rassismus gehört zum Alltag in Deutschland, ja sogar in ganz Europa

 Nachricht:

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes erklärte, dass Fälle von Beleidigung und Diskriminierung aufgrund der Hautfarbe inzwischen in auch in Deutschland weit verbreitet seien.

Der kommissarische Direktor der Behörde, Bernhard Franke, sagte gegenüber der Deutschen Nachrichtenagentur: „Diskriminierung ist zu einem alltäglichen Phänomen geworden. Das kann ich aus unserer Erfahrung sagen. Die Behörde existiert seit 2006, und seitdem haben wir 28.000 Beschwerden erhalten.“ Das weise darauf hin, dass es sich nicht um Einzelfälle handle, ergänzte er.

Kommentar:

Das Thema Rassismus in Europa taucht erneut in einer Weise auf, die die gekauften Medien nicht vertuschen können, nachdem die englische Fußballmannschaft das Endspiel der Europameisterschaft verloren hatte. Das löste den Zorn der englischen Fans aus, der sich in gewaltsamen Übergriffen gegen die italienischen Fans entlud, deren Team den Pokal gewann. Anschließend wurden die schwarzen Spieler des englischen Teams, das das Match nach einem Elfmeterschießen verlor, in den sozialen Medien rassistisch beleidigt.

Dann schaltete sich der britische Premier Boris Johnson ein, um den sozialen Medien zu drohen und von ihnen zu verlangen, rassistische Beleidigungen seitens Rassisten und Extremisten aus jeglicher Richtung zu löschen. Er glaubt wohl, mit dieser Maßnahme, den Rassismus eindämmen zu können und dass damit die sogenannten Hassreden und rassistischer Fanatismus verschwinden würden.

Bekanntlich hat Großbritannien riesige Gebiete kolonialisiert, in denen verschiedene Völker und Stämme lebten, die die eigentlichen Eigentümer der Länder und Territorien waren. Einige Länder blieben mehr als 300 Jahre unter britischer Kolonialherrschaft. Doch Großbritannien scheiterte ebenso wie seine Schwester-Staaten Frankreich, Italien und andere Kolonialmächte darin, eine Verschmelzung der Völker herbeizuführen bzw. Rassismus zu beseitigen. Vielmehr war das Gegenteil der Fall; Rassismus wurde zementiert und eine Herrenmenschenmentalität der Weißen deutlich an den Tag gelegt. Dieser Blick dominiert weiterhin in der Gesellschaft und kommt immer wieder zum Vorschein.

Die Aussagen und Berichte der Antidiskriminierungsstelle bestätigen, dass es sich nicht um Einzelfälle handelt, sondern um ein gesellschaftliches Problem. Das belegen die Seiten der „sozialen“ Medien, die zuletzt dazu verpflichtet wurden, alles, was als rassistisch oder als Hassrede empfunden wird, zu löschen und unter Androhung von Strafen zu verbieten. Dabei sind diese Seiten in Wahrheit nichts anderes als ein Spiegel der Gesellschaft. Sie reflektieren die allgemeinen Tendenzen in der Gesellschaft, die auf den korrumpierten kapitalistischen Ansichten aufbauen. Es besteht kein Zweifel, dass die Politik die größte Rolle dabei spielt, Hass zu schüren und den Geist des Rassismus unter den Völkern zu verbreiten. Und das zeigt sich deutlich in den Wahlkampfreden der Politiker, in denen sich ihre rassistische Sichtweise offenbart und mit denen sie die Wählerstimmen der rassistischen Rechten gewinnen wollen, die an Zahl und Stärke immer weiter zunehmen.

Es gibt keine Erlösung von Hass und Diskriminierung, die typisch für den Westen typisch sind, außer, indem seine Kultur vom Fundament her niedergerissen und seine säkulare Sichtweise von der Wurzel her ausgemerzt wird . Und das passiert nur mit dem rechtgeleiteten Kalifat nach dem Plane der Prophetenschaft. Dieser Staat regiert mit Barmherzigkeit, so wie Allah Seinen Gesandten (s) als Barmherzigkeit herabsandte:

(وَمَا أَرْسَلْنَاكَ إِلا رَحْمَةً لِلْعَالَمِينَ)

Und Wir haben dich nur als Barmherzigkeit für die Weltenbewohner gesandt. (21:107)

Geschrieben für das zentrale Medienbüro von Hizb-ut-Tahrir
Y. Salameh
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