Freitag, 15 Rabi' al-awwal 1443 | 22/10/2021
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بسم الله الرحمن الرحيم

Im Namen Allahs des Erbarmungsvollen des Barmherzigen

Zum zehnten Jahrestag der Revolution
(12)
Die Dienste des Sisi-Regimes für die Feinde der Umma

6. Die Unterstützung der Vasallen Amerikas in Libyen und deren Beitrag an der Verschlechterung der dortigen Lage

Am 25. August 2014 flogen ägyptische Flugzeuge in Koordination mit emiratischen Flugzeugen Luftangriffe gegen die islamischen Brigaden, die dort kämpften, um die Kontrolle über Tripolis zu erlangen. Ägypten und die Vereinigten Arabischen Emirate führten zwei Serien von Luftangriffen auf Rebellenstandorte durch, nachdem der US-Vasall General Haftar die Kontrolle über den Flughafen von Tripolis verlor. Davor wurden die wichtigsten Stützpunkte in Bengazi eingenommen und unter Kontrolle gebracht. In dieser Zeit nahm Ägypten den Amerika-Vasallen zu seiner persönlichen Sicherheit bei sich auf. Seitdem stoppte die Unterstützung seitens des Sisi-Regimes für Haftar in Libyen nicht ab. Es blieb keinem einfachen Beobachter mehr verborgen, dass Sisi den Truppen Haftars militärische Unterstützung zukommen lässt, darunter Trainingsprogramme und militärisches Equipment, von dem angenommen wird, dass die Kosten dafür von den Emiraten getragen werden, die unermüdlich ihr Vermögen hinausschmeißen, um die Umma in ihrer Hinwendung zum Islam, zu bekriegen. Geleakte Nachrichten aus dem Büro al-Sisis enthüllten, dass die Vereinigten Arabischen Emirate dem ägyptischen Militär Milliarden von Dollar in Form von Bargeld und Erdöl-Erzeugnissen zukommen ließen, um das Regime nach der Zeit al-Mursis und der Muslimbrüder zu unterstützen. Das taten sie in Ausführung der amerikanischen Befehle, sich mit aller Kraft hinter das neue US-gestützte Regime zu stellen.

Die Szenen des Massakers an 21 ägyptischen Kopten durch den IS haben in Ägypten, im arabischen Raum und weltweit für große Empörung gesorgt. Dieser Vorfall ermöglichte dem Sisi-Regime, militärisch beim libyschen Nachbarn zu intervenieren. Und so wurde das, was gestern im Geheimen geschah, heute ganz offen durchgezogen, was in beispielloser Weise die Unterstützung des Volkes erhielt, nachdem der IS die Rechtfertigung lieferte, die das Regime benötigte, um offen und ungeniert zu intervenieren. So konnte das Regime dem Amerika-Vasallen ermöglichen, die Lage in Libyen zu dominieren. Sisi hat direkt nach Veröffentlichung des Videos zugeschlagen. Damit hatte Amerika erreicht, wofür es seit langem Pläne schmiedete, nämlich die ägyptische Armee in das libysche Desaster hineinzuziehen, als das es sich für Amerika und seinen dortigen Vasallen Haftar erwiesen hatte.

Zweifellos befürchtet al-Sisi auch, dass die islamische Unterstützung in Libyen, dem islamischen Lager in Ägypten wieder zu Kräften verhelfen könnte, nachdem al-Sisi es weitgehend durch repressives Vorgehen, Tötung, willkürliche Inhaftierungen und grausame Prozesse ausgeschaltet hat. Ein Sieg der Rebellion in Libyen gegen Haftar, hätte zweifellos Auswirkungen auf die Revoltuionsbewegung in Ägypten gehabt, während eine Niederschlagung dieser Bewegung Sisis Position stärken würde, der die „Islamisten“ in Ägypten bekämpft.

Es scheint auch, dass Sisi vom ersten Moment seiner Machergreifung an, versucht hat, seinen Einfluss in der Region zu verstärken, um das Modell Abdulnassers zu kopieren, der die Faust war, mit der die USA ihre Gegner schlugen. Dies zeigt sich in der Rolle, die Sisi anstrebte und die ihm die USA mit der Initiative eines Waffenstillstands zwischen Hamas und dem Zionistenstaat gab. Al-Sisi ist eine Spielfigur in den Händen der USA, die sie bewegen und einsetzen, um so weit es geht, den US-Einfluss innerhalb Libyens auszuweiten. Dabei scheut Sisi keine Mühen, Ägyptens Geld und das Blut der jungen Ägypter zu vergeuden, um die Politik der USA in Libyen umzusetzen, die dort die Kontrolle erlangen und festigen wollen.

 

Geschrieben für das zentrale Medienbüro von Hizb-ut-Tahrir
Hamed Abdulaziz

 

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