Dienstag, 10 Rajab 1444 | 31/01/2023
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بسم الله الرحمن الرحيم

Im Namen Allahs des Erbarmungsvollen des Barmherzigen

Nachricht- Kommentar

Wer wird unsere Gefangenen unterstützen und befreien?!

Nachricht:

Die Besatzungsmacht hat vier der sechs Gefangenen, die sich aus dem Gilboa-Gefängnis befreit hatten, erneut festgenommen.

 Kommentar:

Alle Muslime haben sich über dieses Ereignis gefreut und die Umma erkannte, dass die Besatzungsmacht, ihre Sicherheitskräfte, ihre Polizei und ihre Banden eine Farce der Geschichte sind. Diese sechs Helden haben bewiesen, dass die Umma Helden gebiert und sie nicht aufgibt und nicht zurückweicht. Sie wird weiter dem Gebilde ablehnend gegenüberstehen und den Repressionen und der militärischen Übermacht keinerlei Bedeutung beimessen.

Doch der Schmerz, der uns wegen der erneuten Festnahme der Gefangenen erfasste, zeigt das Ausmaß des Verlustes und der Demütigung, die die Umma aufgrund dieser Regime erleidet, die als umliegende Staaten bezeichnet werden. Keiner dieser Staaten war bereit, diesen Helden Schutz und Sicherheit zu bieten oder war stolz auf deren unglaubliche Aktion und nahm sie schützend auf. Nein, ganz im Gegensatz! Diese Helden wissen, dass die sogenannte Palästinensische Autonomiebehörde oder die Nachbarstaaten sich mit dem Zionistenstaat verschworen haben und mit ihm kollaborieren und dass sie bei ihnen weder Schutz noch Sicherheit finden würden. Und so flüchteten sie in die Berge, in der Hoffnung dort Schutz zu finden. Und das ist fürwahr schlimmer für die Seele als das Gefängnis der Juden und deren Folter.

Und nun, nach dem sie wieder festgenommen wurden und der Folter in den Gefängnissen der Zionisten und in die finsteren Kerker zurückgeführt wurden, wo bleibt die Unterstützung der Leute der Macht und Stärke aus der Reihen der Umma? Und ist es zulässig, uns einfach mit Bittgebeten zu begnügen oder es bei Hashtags in den sozialen Medien zu belassen?

Gibt es in der Umma keinen weisen Mann, der stark und entschlossen ist, Unterstützung zu leisten und diese Marionettenregime zu stürzen und die Macht denjenigen zu übergeben, der die Armeen führt, die Throne zerstört und Land und Leute befreut?

Wie lange sollen wir noch in diesem Zustand der Demütigung, des Verlustes und der Entbehrung bleiben?

Das Medienbüro von Hizb-ut-Tahrir im gesegneten Land Palästina erklärte: „Wenn die Muslime einen Imam hätten, an den sie sich bei Bedarf wenden könnten und einen Staat, zu dem sie gehen könnten, damit er ihnen Unterstützung und Schutz bietet, dann hätte die Gefangenen nicht dieses Schicksal ereilt, und Palästina und die Menschen wären an sich nicht bis heute Gefangene in den Händen des verbrecherischen Zionistenstaates. Wie sehr bedarf die Umma daher eines Staates und eines Kalifen, der ihnen ein Schild ist, der sie beschützt. Und das, nachdem die Muslime im Schatten der derzeitigen Vasallenregime das Gefühl verloren haben, dass dies die Verantwortung des Herrschers ist angesichts des derzeitigen Verrats, der Verschwörung und des Komplotts, die gegen die Umma betrieben werden. Das Maximum der Hoffnung der Menschen besteht mittlerweile nur noch darin, dass die Herrscher ihre Greuel gegen sie unterlassen!

Möge Allah den Gefangenen beistehen und sie vor den Händen der Unterdrücker bewahren. Möge Allah den Muslimen, den Gefangenen und Palästina die Errichtung eines Staates mit einem Kalifen, der die Armee mobilisiert, beschleunigen, die den Thron der Zionisten zerschlagen und Palästina und die Menschen vom Schmutz der Besatzung befreien. Allah sagt:

(يَا أَيُّهَا الَّذِينَ آمَنُوا مَا لَكُمْ إِذَا قِيلَ لَكُمُ انفِرُوا فِي سَبِيلِ اللَّهِ اثَّاقَلْتُمْ إِلَى الْأَرْضِ أَرَضِيتُم بِالْحَيَاةِ الدُّنْيَا مِنَ الْآخِرَةِ فَمَا مَتَاعُ الْحَيَاةِ الدُّنْيَا فِي الْآخِرَةِ إِلَّا قَلِيلٌ)

O ihr, die glaubt, was ist mit euch, dass ihr euch schwer zur Erde sinken lasst, wenn euch gesagt wird „Zieht aus auf Allahs Weg“? Würdet ihr euch denn mit dem diesseitigen Leben statt mit jenem im Jenseits zufrieden geben? Doch der Genuss des irdischen Lebens ist gar gering, verglichen mit dem des Jenseits. (9:38)

Geschrieben für das zentrale Medienbüro von Hizb-ut-Tahrir
Yousef S.
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