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بسم الله الرحمن الرحيم
Im Namen Allahs des Allerbarmers des Barmherzigen
Nachricht und Kommentar
Der Aktivismus für Palästina muss eine klare Vision für die Veränderung umfassen
Nachricht:
Am 6. August berichtete UNICEF, dass in Gaza in den 300 Tagen seit Inkrafttreten des sogenannten „Waffenstillstands“ zwischen „Israel und der Hamas“ im Oktober 2025 mindestens 300 Kinder durch die jüdische Entität getötet wurden. Am 1. August erklärte das Gesundheitsministerium in Gaza, dass der Juli mit 152 Toten, darunter 21 Kinder und 14 Frauen, der tödlichste Monat in Gaza seit Beginn des Waffenstillstands gewesen sei, womit die Zahl der seit Oktober 2025 Getöteten auf über 1 200 und die der durch die Besatzung Verletzten auf mehr als 4 000 gestiegen sei. Die Gesamtzahl der Todesopfer in Gaza seit Oktober 2023 liegt bei über 73 300, darunter mehr als 21 000 Kinder; zudem wurden mehr als 174 000 Menschen verletzt. UNICEF betonte zudem, dass Familien mittlerweile auf ein Drittel des Gazastreifens beschränkt sind, da der Rest von zionistischen Streitkräften besetzt ist. Sie suchen Zuflucht in zerstörten Gebäuden, zwischen Trümmern und nicht beseitigtem Schutt, und die Kinder in Gaza sind weiterhin mit akuter Unterernährung, Krankheiten, dreckigem Wasser und einem beschädigten Abwassersystem konfrontiert.
Kommentar:
All dies geschieht zu einer Zeit, in der die jüdische Entität verschiedene Gebiete des Westjordanlands unter militärische Belagerung gestellt hat, ihre Razzien und Verhaftungen in Dörfern und Städten verstärkt und die Bevölkerung terrorisiert und angreift. Auch die Gewalt jüdischer Siedler gegen die palästinensische Bevölkerung in der Region hat zugenommen: Seit Anfang 2026 gab es laut dem Büro der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) mehr als 1 380 Vorfälle im Zusammenhang mit Siedlern, was einem Durchschnitt von 6,6 pro Tag entspricht. Seit Jahresbeginn wurden in Palästina 77 Menschen, darunter 18 Kinder, getötet. Häuser, Moscheen, Grundstücke und Ernten wurden niedergebrannt, landwirtschaftliche Flächen beschlagnahmt und immer mehr Siedlungsaußenposten errichtet. Durch Abrissmaßnahmen und Gewalt durch Siedler wurden in diesem Jahr im Westjordanland durchschnittlich 17 Menschen pro Tag vertrieben. In der ersten Hälfte des Jahres 2026 führten zionistische Kräfte in der Region 341 Abrissaktionen durch, bei denen 740 Gebäude zerstört und 923 Bewohner betroffen waren. OCHA wies darauf hin, dass derzeit mehr als 80 palästinensische Schulen im gesamten Westjordanland von Abriss oder entsprechenden Anordnungen betroffen sind. Und im Juli stürmten mehr als 4 200 „Israelis“ das Al-Aqsa-Gelände und führten dort ihre talmudischen Rituale und Gebete durch.
Millionen Menschen nehmen weltweit an Protesten teil und fordern ein Ende dieses Genozids. Zudem gibt es einen weltweiten Aufruf zum Boykott von Produkten der zionistischen Entität und der Unternehmen, die diese unterstützen, sowie internationalen Druck auf Firmen und Regierungen, den Handel und die Lieferung von Waffen an die Besatzungsmacht einzustellen, um diese wirtschaftlich und militärisch zu schwächen. Hinzu kommen Forderungen an den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH), die UNO und Staaten weltweit, entschlossener gegen die zionistische Entität vorzugehen, um das Abschlachten zu beenden, ihrer Apartheidpolitik gegenüber dem palästinensischen Volk ein Ende zu setzen und die weitere Aneignung ihres Landes zu stoppen. Doch das Töten, Verstümmeln, Terrorisieren, die willkürlichen Verhaftungen, Folter, Aushungerung, das Leiden und die Demütigung des palästinensischen Volkes gehen weiter und verschärfen sich sogar noch.
Ein „freies Palästina“ wird niemals durch eine Zwei-Staaten-Lösung, Waffenstillstände oder Friedensabkommen zustande kommen. Auch werden der Völkermord und die Besatzung nicht durch weltweite Boykotte, den Internationalen Strafgerichtshof (ICC) oder die UNO beendet werden. Das einzige Mittel, eine militärische Besatzung zu beenden, ist die Mobilisierung der muslimischen Armeen unter einem ebenso mächtigen Staat, der für den Islam und die Gerechtigkeit eintritt, für den Islam und die Gerechtigkeit kämpft und der der Beschützer und das Schutzschild der Muslime und ihres Glaubens ist. Dieser Staat ist das Kalifat, das auf der Methode des Prophetentums basiert, denn der Prophet (saw) sagte:«إِنَّمَا الْإِمَامُ جُنَّةٌ يُقَاتَلُ مِنْ وَرَائِهِ وَيُتَّقَى بِهِ»„Nur der Imam (der Kalif) ist ein Schutzschild, hinter dem man kämpft und durch den man sich schützt.“



