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بسم الله الرحمن الرحيم
Im Namen Allahs des Allerbarmers des Barmherzigen
Nachricht und Kommentar
Europa enttäuscht Trump im Krieg gegen den Iran
Nachricht:
Der spanische Außenminister José Manuel Albares erklärte am Donnerstag, dem 19.03.2026, dass „die Europäische Union verpflichtet ist, sich gegen einen einseitigen Krieg zu stellen, der nicht unser Krieg ist und über den wir nicht informiert wurden“. Er wies zudem darauf hin, dass „der Konflikt die Europäer betrifft, die nun unter steigenden Energiepreisen leiden“.
Kommentar:
Auf internationaler Bühne zeigen sich deutliche Meinungsverschiedenheiten hinsichtlich des Krieges der USA und des Zionistengebildes gegen den Iran. Besonders tritt die Haltung der Staaten der Europäischen Union hervor, die eine Beteiligung am Krieg entschieden ablehnen und betonen, dass dies kein europäischer Krieg sei.
Seit Beginn der Angriffe auf den Iran Ende des vergangenen Februar rief die EU-Außenbeauftragte zu einem Ende des Krieges auf und betonte, dass die Lösung auf diplomatischem Wege gefunden werden müsse. Zugleich erklärte sie die Bereitschaft Europas, zu Deeskalationsbemühungen beizutragen – jedoch ohne militärische Kräfte in die Region zu entsenden.
In der Folge lehnten europäische Staats- und Regierungschefs trotz des Drucks der USA eine Beteiligung am Krieg ab. Sie betonten, dass die Priorität auf dem Schutz der wirtschaftlichen Stabilität und der Energiesicherheit liege – und nicht auf einer Verwicklung in einen neuen Krieg im Nahen Osten. Als Reaktion auf die Bitte von Donald Trump um Unterstützung bei der Sicherung der Straße von Hormuz, durch die 20 % der weltweiten Ölproduktion transportiert werden, bekräftigten mehrere europäische Staaten – darunter Spanien, Großbritannien und Italien – ihre Ablehnung, Truppen oder Kriegsschiffe in die Meerenge zu entsenden. Zugleich unterstrichen sie die Notwendigkeit politischer Lösungen und warnten vor den Risiken einer regionalen Ausweitung des Konflikts.
Zu den jüngsten europäischen Stellungnahmen zum Krieg gehört die Erklärung des spanischen Außenministers José Manuel Albares, die erneut die Haltung seines Landes bekräftigt, die als eine der entschiedensten und klarsten in der Ablehnung einer Parteinahme an der Seite der USA und der zionistischen Entität gilt.
Diese europäische Haltung erfolgt vor dem Hintergrund wachsender Sorgen in Europa über die Folgen des Krieges – insbesondere hinsichtlich steigender Energiepreise und der Möglichkeit neuer Flüchtlingsbewegungen. Zugleich spiegelt sie die Spannungen zwischen den USA und Europa wider sowie das Scheitern von Donald Trump, selbst seine engsten Verbündeten zur Teilnahme an seinem Krieg gegen den Iran zu bewegen. Dies verschärft Trumps schwierige Lage zusätzlich, insbesondere angesichts der Unfähigkeit seiner Streitkräfte, den Konflikt für sich zu entscheiden – vor allem, da die iranischen Angriffe auf die zionistische Entität, auf amerikanische Militärstützpunkte sowie auf Energieanlagen in der Region andauern.



